Endlich Sommer - jedoch Vorsicht beim Badespaß warnt die BRK-Wasserwacht

Endlich ist es soweit: die Sonne lacht, die Ferien beginnen in Kürze und an Nordschwabens Seen und Freibädern tummeln sich begeisterte kleine und große Wasserratten. „Der Badespaß birgt jedoch auch Gefahren“, erklärt Stefan Reinelt von der Kreiswasserwacht Nordschwaben und appelliert an die Badebegeisterten die 12 Baderegeln zu beachten:

• Achte auf die Wassertemperatur!
• Springe nie erhitzt ins Wasser!
• Bade nicht mit vollem Magen!
• Gehe nicht übermüdet ins Wasser!
• Schwimme und tauche nie im Bereich von Sprunganlagen!
• Unterlasse das Rennen am Beckenrand!
• Verlasse das Wasser sofort, wenn Du frierst! Trockne dich nach dem Baden gut ab!
• Stoße nie andere ins Wasser!
• Verlasse bei Sturm, Gischt oder Gewitter das Wasser!
• Gehe nicht unter Alkohol-, Medikamenten- und Drogeneinfluss ins Wasser!
• Benutze als Nichtschwimmer nie aufblasbare Schwimmkörper als Schwimmhilfe!
• Meide Wasserpflanzen!

Denn jedes Jahr verunglücken Menschen beim Baden tödlich. Im Jahr 2008 konnten die Wasserretter 66 Menschen nur noch tot bergen. „Die meisten Badeunfälle passieren, weil sich die Menschen überschätzen. Sie schwimmen zu weit in den See und merken nicht, dass sie müde werden“, erklärt Rettungsschwimmer Stefan Reinelt. Aber nicht nur Selbstüberschätzung sondern auch leichtsinniges Verhalten führen zu Unfällen beim Baden. Besonders gefährdet sind Kinder. Ursache für Badeunfälle mit Kindern ist oft die mangelnde Aufsicht und fehlenden Schwimmkenntnisse. „Deshalb sollten Kinder möglichst früh schwimmen lernen und regelmäßig trainieren“, erklärt Reinelt. Bei der BRK-Wasserwacht kann jeder Schwimmen lernen und sich bis zum Wasserretter ausbilden lassen. Unter www.wasserwacht-online.de erfährt man wo und wann der nächste Schwimm- bzw. Wasserretterkurs angeboten wird.

Daten und Fakten BRK-Wasserwacht Bayern im Jahr 2008:
• 19.923 Kinder und Jugendliche wurden von der Wasserwacht im Schwimmen ausgebildet.
• 118 Lebensrettungen durchgeführt
• 66 Totenbergungen
• 681 Hilfeleistungen an Schwimmern
• 669 Hilfeleistungen an Seglern und Surfern
• 21.235 Erste-Hilfe-Leistungen
• 452 BRK-Rettungsstationen an Seen
• 162 BRK-Rettungsstationen an Flüssen
• 646 BRK-Rettungsstationen in Hallen- oder Freibädern
• 733.525 ehrenamtliche Stunden wurden im Wasserrettungsdienst geleistet

Bürgerreporter:in:

Stefan Reinelt aus Donauwörth

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