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Berlin: Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) | Presse aktuell

Bundeswehr: Social-Media-Leiter sympathisiert mit Rechtsradikalem

Der Leiter der Social-Media-Abteilung der Bundeswehr sympathisiert öffentlich mit einem Rechtsradikalen. Wie Recherchen des ARD-Politikmagazins „Panorama“ (NDR) zeigen, ist Oberstleutnant Marcel B. auf dem sozialen Netzwerk Instagram mit einem Anhänger der „Identitären Bewegung“ seit Jahren vernetzt und kommentiert einschlägige Beiträge des Mannes mit dem Netznamen „incredible bramborska“ mit „Gefällt mir“. Darunter sind auch Beiträge mit eindeutigem Bezug zu Parolen der „Identitären Bewegung“ wie „Defend Europe“.

Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang stuft die „Identitäre Bewegung“ als „gesichert rechtsextrem“ ein und bezeichnete sie kürzlich als einen „Superspreader von Hass, Radikalisierung und Gewalt“.

Oberstleutnant Marcel B. gefallen auch Beiträge seines rechtsradikalen Kontaktes „incredible bramborska“, in denen dieser Bücher des Verlegers Götz Kubitschek bewirbt. Kubitschek gilt als ein Chefideologe der „Neuen Rechten“.


Bundeswehr: Dienstgrade des Heeres
Die Laufbahn im Heer beginnt als Schütze. Anschließend können Sie folgende Dienstgrade erreichen:
Gefreiter
Obergefreiter
Hauptgefreiter
Stabsgefreiter
Oberstabsgefreiter
Unteroffizier
Stabsunteroffizier
Feldwebel
Oberfeldwebel
Hauptfeldwebel
Stabsfeldwebel
Oberstabsfeldwebel
Leutnant
Oberleutnant
Hauptmann
Stabshauptmann
Major
Oberstleutnant (Wir reden hier also nicht Schütze "Arsch" im letzten Glied) 
Oberst
Brigadegeneral
Generalmajor
Generalleutnant
General

Der Social-Media-Leiter der Bundeswehr, Oberstleutnant Marcel B., ist für die Online-Kampagnen der Bundeswehr verantwortlich, die zur Nachwuchsgewinnung eingesetzt werden. Zudem hat er an der Erstellung der „Social Media Guidelines“ der Bundeswehr federführend mitgewirkt.


Auf „Panorama“-Anfrage teilte das Bundesverteidigungsministerium mit, man werde die Vorwürfe „umgehend und sorgfältig prüfen“. Die Verteidigungsministerin verfolge eine „absolute Null-Toleranz-Linie, insbesondere was rechte Tendenzen angeht.“ Verstöße würden nicht geduldet.

„Ein ‚Gefällt mir' bei solchen Beiträgen ist eine politische Äußerung. Das lässt sich nicht anders interpretieren als ein öffentliches politisches Bekennen“, sagt Rechtsextremismus-Expertin Natascha Strobl.


„Als Verantwortlicher für Neue Medien im Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr ist Herr B. untragbar. Man kann sich dann auch nicht auf ein Versehen oder auf Unwissenheit herausreden“, so Benjamin Strasser, FDP-Obmann im Innenausschuss des Bundestages. Auf Instagram politische Beiträge von Mitgliedern oder Sympathisanten der „Identitären Bewegung“ mit „Gefällt mir“ zu kennzeichnen, sei für einen Staatsdiener nicht zu rechtfertigen.

23. Juli 2020

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NDR Presse und Information
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presse(at)ndr.de

Dem ehemaliger Brigadegeneral Reinhard Günzel a.D erging es nicht anders.  


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Und es wurde noch ein Herr verabschiedet, der Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten Siegfried Reiprich, muß mit sofortiger Wirkung und „unwiderruflich“ seinen Posten räumen. 

Nach diesem Twitter-Eintrag trennt sich Sachsen vom Gedenkstätten-Chef

Zu den Vorfällen in Stuttgart fragte er auf Twitter: 

„War das nun eine Bundeskristallnacht oder ‘nur’ ein südwestdeutsches Scherbennächtle?“

Nach Twitter-Eintrag: Sachsen trennt sich von Gedenkstätten-Chef
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