Wenn die Hoffnung hinter Gittern stirbt. Teil 1

Hoffnung hinter Gittern

Ich lebe im Tierheim mit anderen Hunden.Ich lebe,aber eigentlich bin ich tot.Jeden Tag laufe ich die kurze und dennoch niemals enden wollende Entfernung ab......von der Ecke,inder ich schlafe,bis zu dem Gitter,das mich gefangen hält.Zehn Schritte nach rechts fünf nach links und vier nach vorne.Ich wiederhole unaufhörlich und immer wieder die gleichen Bewegungen,die niemals enden wollen.Ich gehe ein Stückchen.Ich halte an.Ich winsele.Ich schnuppere...Ich belle jeden Tag dieselben Dinge an und verteidige,,als eines welches überhaupt etwas zu verteidigen,ein Territorium das ich nichtmal als mein eigenes ansehe;denn wer möchte schon Besitzer dieses tristen,traurigen Zwinger sein?Ich fühle mich tot,seit sie mich verlassen,seit dem Moment,in dem sie mich aus dem Auto geworfen haben.Aber aus diesem Grund bin ich so sicher,dass ich lebe.Weil ich,unglücklicher Weise,eben noch fühlen kann.Ich fühle Kummer,Trauer,Schmerz und eine unendliche Leere.Manchmal fühle ich mich,als müßte ich innerlich erfrieren oder ersticken,in diesen Augenblicken,wenn meine Seele einfach nicht mehr ertragen kann,dann möchte ich einfach nur weglaufen und alles hinter mir lassen,ohne auch nur einen Schritt zurückgehen zu müssen.Dann mache ich mich auf die Suche nach meinen Erinnerungen und versuch mich in die Vergangenheit zu verlieren.Jeder der mich in solchen Momenten  beobachtet,muß glauben ich sei verrückt geworden.Vielleicht sieht man mich ,wie ich scheinbar glücklich durch den Zwinger tolle,ohne zu ahnen,daß ich in meine Welt geflüchtet bin,wo ich ich noch einmal meinem früheren Herrchen beim Nachhause kommen entgegenlaufe.
                  Fortsetzung folgt.

Bürgerreporter:in:

Ingeborg Behne aus Barsinghausen

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