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Ausbau Main-Weser-Bahn
Ausbau der Main-Weser-Bahn am 13.02.2024

  • Vier Gleise zwischen Frankfurt und Bad Vilbel bis zum nächsten Montag?
    Yo, wir schaffe das!
  • hochgeladen von Sören-Helge Zaschke

Am 13.2. wollte ich nachmittags nach Friedberg. Deswegen bot sich eine weitere Tour zu den Baustellen der Main-Weser-Bahn an. Zwar lag der letzte Besuch erst vier Tage zurück, aber wegen der Nähe der Inbetriebnahme wurde so emsig gearbeitet, dass es genug Veränderungen zu entdecken gab. Bei den aktuellen Fortschritten konnte man getrost zur Inbetriebnahme am folgenden Montag sagen: "Yo, wir schaffen das!"

Das Wetter war leider nicht so toll für eine Vormittagstour: Es war ziemlich sonnig. Das war für einige Fotomotive zwar nicht schlecht, für die im Schatten liegenden Objekte aber schon. Trotzdem macht natürlich so eine Tour bei Sonnenschein mehr Spaß als bei trübem Wetter.

Zunächst möchte ich einen Bekannten erwähnen, den ich mal wieder in der S6 traf und der zahlreiche Bahnbaustellen betreut hat, bevor ihn die Deutsche Bahn vor die Tür gesetzt hat: Max Maulwurf. Auf dem Display in der S-Bahn machte er noch einen glücklichen Eindruck. Ich traf ihn außerdem noch an einem Bauzaun bei der Unterführung von Berkersheim, wo er der S6 die Baustelle zeigt. Ohne Max läuft es beim Bahnbau nicht mehr so rund wie früher.

In Bad Vibel war der Zugang zum Bahnsteig immer noch abgedeckt. Über der Treppe wurde nämlich noch an ganz anderen Dingen gearbeitet. Es gab zahlreiche Kabel zu verlegen.

Bei der Bahnunterführung konnte man nun sehen, wozu die drei zuletzt errichteten Betonteile dienen: Sie stützten eine aus drei Teilen zusammengesetzte Traverse, auf der schon die Pfosten für eine Lärmschutzwand standen.

An der Station Bad Vilbel Süd ließ es sich nicht so toll fotografieren. Große Teile der Baustelle lagen im Schatten. Der Zugang zum Bahnsteig war die letzten Male ein guter Fotostandort gewesen - jetzt war er durch Bauarbeiter belegt. Zum Glück ließ sich noch der Garten vom Bahnhofsgebäude nutzen.

Große Teile der Bahnsteige waren schon verfüllt und eingeebnet. Gepflastert war aber noch nichts.

An den Überdachungen waren noch kein Dachelement montiert worden.

Vor der Unterführung war es ziemlich matschig.

Zu der Treppe zwischen der B3 und Berkersheim ist noch zu ergänzen, dass es keine Behelfstreppe ist, wie ein Blick von der Seite vermuten lässt. Zwischen den Holzgeländern liegen Stufen aus Stein. Außerdem lässt sich am Boden erkennen, dass die Treppe erst kürzlich eingebaut wurde. Für die Treppe wurde ein Stück aus der am Weg aufgestellten Leitplanke geschnitten. Die Enden wurden durch Kabelbinder mit dem Holzgelände verbunden.

In Berkersheim wurde weiter am inneren Bahnsteig gearbeitet. Südlich der Unterführung wurden Lücken gefüllt, für die Steine zurechtgeschnitten werden mussten. Der dabei entstehende Staub sah im Gegenlicht aus wie dichte Nebelschwaden. Bei einem Foto sorgte der Staub sogar für einen Regenbogeneffekt.

Am Frankfurter Berg war der Bahnsteig nahezu komplett gepflastert.

Zwei Kräne waren auf der Baustelle im Einsatz. Der rote Kran hatte eine Treppe für den Bahnsteig am Haken, die auf einer Stütze abgesetzt wurde. Möglicherweise anschließend die Stütze an die Treppe montiert werden. Zur Treppe gehörte noch ein anderes Teil, welches schon am Steg montiert war. Es handelte sich um das obere Teil, welches vor dem Fahrstuhl sitzt. Der Zugang erfolgt also seitlich vom Fahrstuhl.

Der gelbe Kran hingegen hatte einen Fahrstuhl am Haken, der gerade auf einem Fundament auf der Westseite der Station montiert wurde.

Auf der Fernbahntrasse stand im Bereich des früheren Güterbahnhofs ein Schotterzug mit einer BBL-Diesellok.

In Eschersheim waren Bauarbeiter im Lachweg damit beschäftigt, Stützen für Lärmschutzwände mit einem Bagger von einem LKW abzuladen und zur Bahntrasse zu fahren.

Viel Betrieb war zwischen der Bahnunterführung und der Bahnstation, wo weiter an der Oberleitung gearbeitet wurde. Ein Arbeiter saß sogar auf einem sehr hohen Oberleitungsmast, um dort Technik zu installieren.

Auf der Westseite war nördlich der Bahnstation eine recht geschlossene Lärmschutzwand zu sehen. Auch die Betonwand am Rand der Trasse war mit den grünen Elementen verkleidet.

Im Bereich der Station waren die Betonwand auf der Westseite noch nicht verkleidet.

Beim Bahnsteig war schon ein großer Teil der Fläche nördlich der schon aufgebaueten Behelfstreppe gepflastert. Auf der Ostseite standen schon die Träger für die Lärmschutzwand.

Südlich der Straßenbrücke wurde noch an der Planierung der Bahnsteigsfläche gearbeitet. Dir dort tätigen Arbeiter freuten sich, dass sich ein Fotograf für ihrer Arbeit interessierte und posierten fürs Bild. Ein Problem dabei ist, dass die Leute meist die Zeit unterschätzen, die man zum braucht, um die Kamera aufs Ziel auszurichten und abzudrücken. Bei Gruppen kommt noch das Problem hinzu, dass gegebenenfalls nicht alle gleichzeitig in Pose sind.

Zwischen Eschersheim und Ginnheim stand der beim letzten Besuch umliegende Bauzaun wieder. Eigentlich hätte man ihn auch abräumen können - eine Böschung, auf der oben eine Lärmschutzwand steht, muss man nicht mehr wirlich absperren.

In Ginnheim wurden mit einen Kran Brückenteile für den Fußgängersteg von einem LKW entladen, während weiter am Bahnsteig gearbeitet wurde.

Richtung Westbahnhof war nicht viel los auf der Bahn. Im letzten Streckenabschnitt ist damit angefangen worden, eine Lücke in der Lärmschutzwand zu füllen. Als Besonderheit fällt auf, dass die Pfosten nicht direkt im Boden, sondern auf einer Traverse aus Stahl sitzen.

Links
Ausbau der Main-Weser-Bahn am 9.2.2024:
Bad Vilbel - Frankfurter Berg: https://www.myheimat.de/bad-vilbel/c-politik/ausbau-der-main-weser-bahn-am-09022024-zwischen-bad-vilbel-und-frankfurter-berg_a3497671
Eschersheim - Frankfurt: https://www.myheimat.de/frankfurt-am-main/c-politik/ausbau-der-main-weser-bahn-am-09022024-zwischen-eschersheim-und-frankfurt_a3497674

Bericht bei Youtube: https://youtu.be/50arRWtdmXc

  • Vier Gleise zwischen Frankfurt und Bad Vilbel bis zum nächsten Montag?
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