Mit dem Wohnmobil durch die Toskana

Am Vierwaldstättersee in der Schweiz
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Am 20.09.09 abends um 18 Uhr geht unsere erste Reise mit dem Wohnmobil los.
Wir haben das WoMo in Hallenberg gemietet - es sollte einfach mal ein anderer Urlaub werden.

Gut informiert, bestens beladen, gut gelaunt und voller Erwartungen geht es in eine, für uns noch unbekannte Gegend - die Toskana.

Nachts um 1 Uhr kommen wir etwas genervt am Vierwaldstättersee in der Schweiz an, denn für die Hinfahrt haben wir die Route über Karlsruhe, den Gotthard Tunnel und Genua gewählt.
Das richtige Urlaubsfeeling hat uns im WoMo noch nicht eingeholt. Der Motor ist recht laut, an das Knirschen und Knacken der Kabine muß man sich erst gewöhnen, aber wir haben ja noch 12 Tage vor uns.....

Am nächsten Morgen werden wir von der Sonne geweckt. Neugierig schauen wir aus unseren neuen "Zuhause" und sind über die Schönheit der Umgebung fast sprachlos. Sofort steht fest, auch diese Region wird irgendwann als Urlaubsziel von uns gewählt. Das satte Grün der Wiesen erinnern uns an Frühling und nicht an Herbst. Leider bleibt keine Zeit zum weiteren Verweilen. Wir haben für die nächsten 12 Tage noch eine weite Reise vor uns.

Gegen Nachmittag kommen wir in Carrara an. Es liegt am Rande der Apuanischen Alpen und ist seit der Antike ein wichtiger Marmorlieferant. Schon die Römer bedienten sich des wertvollen Gesteins für die Tempel und Statuen Roms. Auch Michelangelo suchte sich in Carrara geeignete Marmor Blöcke für seine Werke aus. Weitere Sehenswürdigkeiten hat das Städtchen nicht zu bieten, daher beschließen wir weiter bis nach Lucca auf einen WoMo Stellplatz zu fahren und den Abend in Ruhe ausklinken zu lassen.

Am nächsten Morgen stehen wir früh auf um uns Lucca in Ruhe anschauen zu können. Die Stadt wird neben Florenz und Pisa leider oft übersehen und das zu unrecht, denn die Stadt ist wirklich außergewöhnlich! Schon die Stadtmauer fällt mit ihrer Höhe von 12 Meter und Länge von 4 km aus dem Rahmen. Das Innere ist von Verbindungsgängen, Pulverkammern, Zisternen und versteckten Ausgängen durchwoben. Heute kann man auf der Mauer die ganze Innenstadt umwandern.
Auch gibt es in Lucca das Geburtshaus des italienischen Opernmeisters Giacomo Puccini zu besichtigen. Im Haus werden persönliche Gegenstände wie Briefe etc. ausgestellt.
Die Piazza Anfiteatro ist auch ein ganz besonderer Platz. Das Oval des ehemaligen antiken Amphitheaters mit 10000 Zuschauerplätzen. Im laufe der Jahre wurde hier der Wochenmarkt abgehalten, das Gefängnis war dort untergebracht und sogar der Schlachthof. Heute findet man hier viel Restaurants und Geschäfte - ein Platz zum wohlfühlen. Lucca ist mit seinem "Eigenleben" hinter den Stadtmauern wirklich ein lohnendes Ziel in der Toskana! Weiter geht es noch in den Botanischen Garten bevor wir unsere Erkundigungen einstellen und weiter fahren.

In den nächsten Tagen könnt ihr gerne weiter mit mir reisen - wir besuchen dann unter Anderem Colladi, Pisa, Livorno, die Insel Elba, Sienna und natürlich Florenz!

Bürgerreporter:in:

Silke Schneider aus Angelburg

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