Burgwaldschüler: auf spannender Entdeckungstour in der Landeshauptstadt Wiesbaden

Wiesbaden: Landtag | Auf Erkundungstour in der Landeshauptstadt Wiesbaden –
8a ergänzt Politikunterricht mit Exkursion



Hessen, seine kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung sowie die Politik des Bundeslandes in der Mitte Deutschlands sind momentan Themen im Politikunterricht der Klasse 8a der Burgwaldschule.
Da lag es nahe, einen Ausflug in den Süden Hessens zu organisieren und das altehrwürdige Wiesbaden mit seinen vielen historischen und modernen Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

Nach einer ersten Orientierung vom neoklassizistischen Kurhaus mit seiner imposanten Säulenhalle und antiken Gemälden aus ging es hinein in den Landtag mitten im Zentrum.
Dieser bekannte „Ort hessischer Demokratie“ befindet sich in Stadtschloss, das von 1837 bis 1842 erbaut wurde. Herzog Wilhelm von Nassau diente es einst als Stadtpalais. Gerade im Inneren lädt es in vielen prachtvollen Räumen zum Verweilen ein, selbst das Hinsetzen war, im Gegensatz zu manch anderen Schlössern, mehrfach gestattet und sogar erwünscht, um bestimmte Dinge besser verstehen zu können.
Anette Nieder, Doktorandin der Geschichte und Mitarbeiterin des Landtages, schaffte es, die 28 Mädchen und Jungen sowie die Lehrer Barbara Bonzel und Hans-Frd. Kubat für die Historie und die Gegenwart des „tollen Bundeslandes in der Mitte Deutschlands“ zu begeistern.

Der mit Freundlichkeit und viel Kompetenz geleitete zweistündige Rundgang endete schließlich im neuen Teil des Stadtschlosses direkt im Plenarsaal, den alle von Fernsehberichten „des Dritten“ her kennen. Hier gab es noch viele Fragen an Anette Nieder, auch zu den Abgeordneten der verschiedenen Parteien aus Waldeck-Frankenberg.
Seit 1946 ist das Schloss Sitz des Landtages.

Am Nachmittag war es Patrick Walz, ebenfalls angehender Doktor der Geschichte, der zu zahlreichen bedeutenden Orten der Innenstadt mit wichtigen Gebäuden, Statuen und natürlich Thermalquellen führte und einige lustige Anekdoten schilderte, auch aus der Zeit der römischen Siedlungen am Nordufer des Rheins…
Am Kochbrunnen gegenüber der Staatskanzlei durften alle kosten aus dem „Brühborn“, der schon 1366 erstmals erwähnt wurde. Das 66 Grad heiße Wasser enthält viel Natrium und Chlorid, 350 Liter liefert die allen zugängliche Quelle - pro Minute.
Eine weitere Erkundung des weitläufigen Bereichs „ohne Autoverkehr“ nutzen alle ausgiebig, bevor am Abend die Heimreise nach Frankenberg angetreten wurde. Die nächste Aktion der 8a wird im Juni die einwöchige Fahrt nach Lindau am Bodensee, in das Allgäu und das österreichische Vorarlberg sein.

Fotos: Die Klasse 8a der Burgwaldschule vor dem Kurhaus, am „Brühborn“ und während des Rundganges durch den Landtag in Wiesbaden
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