"Kein Kinderspiel. Kinder im Holocaust - Kreativität und Spiel" Ausstellung im DIZ/Stadtmuseum Stadtallendorf

Das Plakat der Ausstellung "Kein Kinderspiel. Kinder im Holocaust - Kreativität und Spiel". (Foto: DIZ/Stadtmuseum Stadtallendorf)
Noch bis zum 27. März 2015 ist im "DIZ/Stadtmuseum Stadtallendorf die Ausstellung "Kein Kinderspiel. Kinder im Holocaust - Kreativität und Spiel" zu sehen. Diese Ausstellung ist in der Gedenkstätte Yaf Vashem in Jerusalem konzipiert und erstellt worden. Dazu findet man auf der Homepage der Gedenkstätte folgende Erklärung:

"Unter den sechs Millionen Juden, die im Holocaust ermordet wurden, waren etwa eineinhalb Millionen Kinder. Die Zahl der jüdischen Kinder, die überlebten, wird auf wenige tausend geschätzt.

Der Holocaust setzte ihrer Kindheit ein jähes Ende. In vielen Fällen waren diese Kinder gezwungen, neue Aufgaben zu übernehmen, die Familie zu ernähren und ihren Eltern im täglichen, verzweifelten Kampf ums Überleben Stütze und Hoffnung zu geben.

Gleichzeitig blieben sie Kinder. Wie jedes Kind hatten sie Begabungen, Träume und Wünsche. Wann immer sie Kind sein konnten, spielten und lachten sie und verliehen ihren Ängsten und Hoffnungen kreativen Ausdruck.

Diese Ausstellung erzählt die Geschichte ihres Überlebens- dem Bemühen dieser Kinder am Leben zu bleiben. Sie beschreibt ihre Versuche an ihrer Kindheit und Jugend festzuhalten, indem sie sich selber eine andere Realität schafften, als diejenige, die sie umgab.

Kuratorin: Yehudit Inbar, Direktorin, Yad Vashem Museumsabteilung
Ausstellungsdesign: Pnina Friedman und Orit Hall"

Fritz Brinkmann-Frisch, der Leiter des "DIZ/Stadtmuseum Stadtallendorf" hat die Ausstellung in Österreich bei "Österreichischen Freunde von Yad Vashem" ausgeliehen und nach Stadtallendorf geholt.
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