Deutscher Zahnärztetag 2013: 2.500 Teilnehmer bereits am ersten Tag

Großer Andrang herrschte in der Internationalen Dentalschau beim Deutschen Zahnärztetag 2013 in Frankfurt/Main. (Foto: Michelle Spillner über LZKH)

Kongress eröffnet mit einer Reise „Zurück in die Zukunft“



Trotz der frühen Stunde waren am 08. November 2013 die Hallen des Congress Center der Messe Frankfurt zur Eröffnung des wissenschaftlichen Kongresses im Rahmen des Deutschen Zahnärztetags 2013 mit dem Thema „ZahnMedizin Interdisziplinär: Altersgemäße Therapiekonzepte“ bereits gut gefüllt. Rund 2.500 Besucherinnen und Besucher kamen bereits am ersten Tag, um die vielfältigen Angebote in Anspruch zu nehmen.

„Diese Zahlen gleich am ersten Tag sind nicht allein ein Beleg für die Notwendigkeit, sich angesichts einer veränderten Altersstruktur der Gesellschaft über die Probleme, mit denen Zahnmediziner jetzt und künftig vermehrt konfrontiert werden und die möglichen therapeutischen und politischen Lösungsansätze dieser Probleme zu informieren. Sie belegen auch eindrucksvoll die Güte Frankfurts als Kongressstandort - und dies bereits im vierten Jahr in Folge“, kommentiert Dr. Michael Frank, Präsident der Landeszahnärztekammer Hessen (LZKH).

Traditionsgemäß wurde die Zentralveranstaltung der Deutschen Zahnärzteschaft und der Dentalbranche mit einem besonderen Vortrags-Highlight eröffnet. Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Oberender, Direktor der Forschungsstelle für Sozialrecht und Gesundheitsökonomie an der Universität Bayreuth und des Instituts für angewandte Gesundheitsökonomie, führte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Kongresseröffnung zunächst die vergangenen 30 Reformen im Gesundheitswesen vor Augen, um diese hernach mit dem Szenario der fiktiven ZDF-Doku „2013 - Aufstand der Alten“ zu verquicken. Vor dieser Folie nahm Oberender danach
das eigentliche Thema „Rationierung zahnärztlicher Behandlung - eine Frage des Alters?“ in den Blick. Sein Vortrag, der von der umfassenden volkswirtschaftlichen Expertise des Referenten zeugte, stellte die Frage nach Machbarkeit und nicht zuletzt wirtschaftlicher Rechtfertigung zahnärztlicher Maßnahmen angesichts der Rahmenbedingungen durch das Gesundheitssystem und die Politik.

Auch die Dentalschau id mitte, die gegen Mittag ihre Pforten öffnete, erwies sich wie in den Vorjahren als zuverlässiger Publikumsmagnet.

Kontakt:
Landeszahnärztekammer Hessen
Veit Justus Rollmann
Rhonestr. 4,
60528 Frankfurt
069 427275-116
E-Mail: rollmann@lzkh.de
Internet: www.lzkh.de
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