Gutes Team: Betreutes Wohnen zu Gast in der Eichenwaldschule Neusäß

Das Willkommenslied
 
Immer dabei: Frau Malcolmson und Frau Olfen
Seit Jahren ist es Tradition, dass die Kinder der Eichenwaldschule das Betreute Wohnen in Neusäß besuchen, um für die Senioren zu singen, Gedichte aufzusagen oder mit ihnen zu spielen. Jetzt starteten die Bewohner einen Gegenbesuch. Schon einige Tage vorher übten die Schüler der 1a unter der Leitung von Klasslehrerin Sonja Christensen ein Lied mit kleiner Choreografie ein und bastelten Papierherzen, die von den Schreibanfängern liebevoll mit einem Willkommensgruß versehen wurden. Auch die Großen hatten sich einiges vorgenommen: So wollten sie eine virtuelle Führung durchs Schulhaus per Powerpoint präsentieren und Kuchen backen. Dank der Unterstützung von EG-Lehrerin Rita Eggert wurde dieser Plan in die Tat umgesetzt und die Schüler und Schülerinnen verzichteten zum Teil sogar aufs Mittagessen, damit die Kuchen fertig wurden.
Je näher die Ankunft rückte, desto aufgeregter wurden alle Beteiligten, schließlich hatten 15 Gäste und sogar die Presse ihr Kommen angekündigt. Schon am Nachmittag zuvor bauten die Achtklässler unter der Regie von Klassleiterin Anja Miller-Beigl in der Mittelschul-Aula Spieltische auf, gingen einkaufen und besorgten Deko und Geschirr.
Am Mittwoch nach der Pause war es dann soweit. Begleitet von Regina Malcolmson sowie Gisela Olfen, die sich regelmäßig ehrenamtlich im Betreuten Wohnen engagiert, standen die Eingeladenen dann vor der Türe. Im Klassenzimmer der 8a gab es sogleich das Willkommenslied, das Hermann Kögelmeier auf der Gitarre begleitete. Im Anschluss überreichte jeder Erstklässler seinem „Lieblingsgast“ das gebastelte Herz mit dem handgeschriebenen Text „Schön, dass Sie da sind“. Um denjenigen, die nicht mehr allzu gut zu Fuß sind, lange Wege zu ersparen, machten alle dann eine virtuelle Reise durch das Schulhaus, wobei Justin aus der 8a die einzelnen Stationen erklärte. Bevor man sich gemütlich zu Kaffee und Kuchen niederlassen konnte, wurde erst noch eine Runde gespielt: Die Erstklässler hatten selbstgefertigte Spiele mitgebracht und es fanden sich auch gleich einige Paarungen zum Schach. Die Spieleboxen durften die Bewohner auch gleich nach Hause mitnehmen. Schnell verging die Zeit und der nächste Programmpunkt stand schon im Klassenraum an: Drei Mädchen aus der Klasse 3b hatten sich spontan bereit erklärt, zwei Lieder auf der Blockflöte zu spielen, was mit großem Applaus bedacht wurde. Nun war aber Kuchenpause angesagt! Dank Frau Christensen, die noch Müsliriegel und Zitronenschnitten gebacken hatte, reichte das Backwerk für alle. Alt und Jung konnten sich bei Gebäck und Getränken erholen und ein wenig miteinander plaudern. Vor dem Heimweg stellte Frau Malcolmson noch eine Aufgabe für alle: „Schätze, wie viele Lebensjahre heute hier versammelt sind!“ Die Angaben reichten von 800 bis 1800, und einige lagen tatsächlich richtig: Die Rechnung ergab exakt 1526 Jahre, vom jüngsten Sechsjährigen bis zur 93-Jährigen!
Wir freuen uns schon, wenn wir das nächste Mal wieder zusammen kommen, egal, ob im Bereuten Wohnen oder wieder in der Schule, denn diese gemeinsamen Erlebnisse sind nicht nur für die Bewohner eine willkommene Abwechslung, sondern auch für unsere Schüler ein Highlight im Schulalltag, bei dem das soziale Lernen ganz nebenbei passiert, wie unsere Bilder zeigen!
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