Alle Jahre wieder : Vorstellungsgespräche für die Neuntklässler an der Mittelschule Neusäß

Zufriedene Gesichter nach dem Bewerbertraining!
Den Unterschied zwischen Theorie und Praxis erfuhren unsere Schüler der Abschlussklassen in simulierten Bewerbergesprächen. Auch heuer hatten sich unter der engagierten Leitung von Frau Susanne Holl mehrere Neusäßer Unternehmerinnen bereit erklärt, mit den „Bewerbern“ und „Bewerberinnen“ die aufregende Situation eines Vorstellungsgesprächs durchzuspielen. An der Mittelschule Neusäß werden nicht nur theoretische Informationen im Rahmen des Unterrichts vermittelt, sondern es wird auch die Möglichkeit geboten, in simulierten Bewerbungsgesprächen die Echtsituation zu üben. In diesem Jahr unterstützten dieses Vorhaben Frau Anne Maderholz (Tischlerei Maderholz, Neusäß), Frau Martina Ludwig (Fa. Marketing und mehr…!, Neusäß), Frau Sonja Hefele (Artefakt Kulturmanagement, Neusäß) und Herr Milorad Savic (Kaufland Neusäß), die selbst Einstellungsverfahren begleiten. Ebenfalls im Team war Frau Winkler vom Freiwilligenzentrum, die als Projektleiterin auch unsere Jobpaten betreut.
Frau Holl erläuterte im Vorgespräch mit den Klassenleitern Frau Sabine Hörmann und Herrn Christian Köpf und der Konrektorin Frau Karin Klos die Motive für ihr Engagement als Trainerin: „Die originale Begegnung mit der Schule ermöglicht es uns, Schüler nicht nur über die Bewerbungsmappen zu beurteilen. Wir können uns einen besseren Einblick in das Umfeld des potenziellen Bewerbers verschaffen.“ Frau Holl wird in Kürze auch in die 8.Klassen kommen, um sie zu informieren über den Weg in den Beruf und wie man seine Karriere plant und damit auch schon den jüngeren Schülern Impulse für ihre Berufsfindung geben.
Auch wenn mancher Schüler im Vorfeld auf „cool“ machte, im Vorstellungsgespräch selbst konnte man nach Aussage der Trainerinnen deutlich spüren, wie groß die Anspannung wirklich war. Die meisten Bewerber erschienen gut vorbereitet mit kompletten Unterlagen und dem Anlass entsprechend gekleidet. Gleich im Anschluss an die Gespräche erfolgte eine direkte individuelle Rückmeldung durch den Coach an den Bewerber.
Dabei erklärten die Unternehmerinnen zum Beispiel, dass in den Gesprächen der erste Eindruck (ein fester Händedruck ist schon einmal ein guter Einstieg) zählt, und dass Pünktlichkeit ebenso wichtig ist wie Teamfähigkeit und eine gute Bewerbungsmappe.
Im Feedbackgespräch wurden die Bewerber offen auf ihre Stärken und Schwächen angesprochen und bekamen Tipps, wie sie ihr Auftreten optimieren können. Sie erfuhren unter anderem, dass oberflächlich gestaltete und unvollständige Mappen ein Ausschlusskriterium sind und dass es damit nicht einmal bis zum Vorstellungsgespräch kommt. Den Schülern wurde auch sehr deutlich gemacht, wie wichtig es ist, im Zeugnis eine gute Bemerkung zu haben. Auch die Noten sind nicht allein ausschlaggebend für einen Ausbildungsplatz. Wer mehrere absolvierte Praktika, über die verpflichtenden Schulpraktika hinaus, aufweisen kann und sich in seiner Freizeit ehrenamtlich engagiert, etwa in der Freiwilligen Feuerwehr oder als Schiedsrichter im Jugendsport, hebt sich positiv von den Mitbewerbern ab und erhält so eher den ersehnten Ausbildungsplatz.
In der abschließenden Gesprächsrunde ließen die Lehrer und Bewerbungstrainer den gelungenen Nachmittag nochmal Revue passieren. So freuten sich die Trainer über das höfliche Auftreten der Bewerber und gaben auch den Lehrkräften wertvolle Anregungen, wie man die Schüler noch intensiver mit dem Thema konfrontieren kann. Konrektorin Frau Karin Klos bedankte sich für das außerordentliche Engagement der Bewerbungstrainer und hofft auf eine Wiederholung im nächsten Schuljahr!
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