Dem Himmel ein Stück näher

Bergtour führt Pfarrer Jall und die Oberministranten auf den Säuling


Zu einer Bergtour hatte Pfarrer Andreas Jall die "großen" Minis eingeladen. Am ersten Wochenende im September war es soweit: Die Rucksäcke wurden gepackt, die Bergschuhe geschnürt und los ging's. Mit den Autos fuhren wir nach Pflach ins schöne Lechtal. Von dort aus machten wir uns dann an den Aufstieg. Der Berg, der uns rief :-), war der Säuling, der mit seiner markanten Silhouette eines der Wahrzeichen der Region zwischen Füssen und Pfronten ist und an der deutsch-österreichischen Grenze in den Ammergauer Alpen liegt.
Nach dem - für den einen mehr für den anderen weniger - anstrengenden Aufstieg erreichten wir mit der Dämmerung das Säulinghaus auf 1693 Metern, unser Ziel für diesen Tag. Dort konnten wir uns mit einem guten Essen stärken. Doch die Bergluft macht ganz schön müde und deswegen machten wir es uns bald schon im Matratzenlager gemütlich. Am nächsten Morgen war klar geworden, warum das Säulinghaus genau an der sogenannten Baumgrenze liegt. Hat auf jeden Fall etwas mit sägen zu tun... ;-)
Ein ganz besonderes Erlebnis war das gemeinsame Morgengebet vor beeindruckender Bergkulisse und mit fantastischer Aussicht ins Lechtal.
Nach dem Frühstück machten wir uns wieder auf den Weg. Unser heutiges Ziel war der Gipfel des Säulings, 2047 Meter über NN. Durch eine herrliche Aussicht wurden wir für den Aufstieg und ein bisschen "Kraxelei" belohnt: Auf deutscher Seite hat man einen tollen Blick auf die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau und auf die schöne Seenlandschaft des Füssener Abschnitts im Ostallgäu und auf österreichischer Seite blickt man auf das Tal des hier großteils unregulierten Lechs. Und dann hatten wir es geschafft: Wir kamen ganz oben am Gipfelkreuz an. Das war ein tolles Gefühl! So weit oben fühlt es sich schon ein bisschen so an, als wäre man dem Himmel ein Stück näher.
Nach einer ausgiebigen "Gipfelbrotzeit" machten wir uns an den Abstieg und es ging zurück zum Säulinghaus. Dann folgte ein weiterer Höhepunkt unseres Ausfluges: Gemeinsam feierten wir einen Gottesdienst mitten in der wunderschönen Berglandschaft. Das war eine ganz besondere Atmosphäre und ein sehr schönes Erlebnis.
Doch auch der schönste Ausflug geht einmal zu Ende und so brachen wir am Nachmittag wieder auf und machten uns an den restlichen Abstieg. Müde und geschafft, aber auch stolz und mit vielen neuen Eindrücken kamen wir schließlich wieder am Parkplatz an, wo wir froh waren, endlich die Schuhe ausziehen zu können. ;-)
Am Ende des Tages waren wir uns alle einig: Es war wirklich ein tolles Erlebnis!
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