MSVler empfehlen sich glänzend

Die Mannschaften aus den Leistungsgruppen von Trainerin Nathalie Richter (Bildmitte)
 
Daumen hoch! Vollkommen zu Recht - Wladimir Petri
Battenberg. Zum 18. Mal luden die „Battenberger Schwimmbären“ zum „Mountbatten-Schwimm-Meeting“ ein. Mit knapp 750 Einzel- und Staffelmeldungen aus 13 hessischen Vereinen, gestaltete sich der Wettkampf für 167 Athleten im Hallenbad in Battenberg überschaubar. Für die Mehrzahl der 18 MSVler war es der erste Wettkampf nach dem Trainingslager. Dass die intensive Vorbereitung Früchte trägt, ist an den 49 Bestleistungen abzulesen, die zudem mit 23 Gold-, 18 Silber-, und 6 Bronzemedaillen veredelt wurden.

Schwimmer vom Marburger SV 1928 räumen in Battenberg 47-Mal Edelmetall ab


Neben den „alten Hasen“ aus den Leistungsgruppen, waren erstmals auch sechs Schwimmer aus den Trainingsgruppen von Lydia und Rainer Pohl am Start. Die „Nachwuchskräfte“ des Marburger SV punkteten nicht zuletzt mit technisch guten Ansätzen, sondern konnten sich auch in teilweise stark besetzten Teilnehmerfeldern gut positionieren. Hierbei sicherten sich Nora Portig (Jg. 2003), Annika Krusche (Jg. 2002) und Lara Hohn (Jg. 99) über 50 m Brust jeweils eine Silbermedaille. Über dieselbe Strecke gab es für Marcus Knöppel (Jg. 2003) und Lucas Schlag Bronze. Bei Hanna Bonacker (Jg. 2003) reichte es noch nicht ganz für die Medaillenränge, allerdings zeigte sie im 50-Meter-Freistil-Sprint mit einer Leistungssteigerung von 17 Sekunden, dass mit ein bisschen Wettkampfroutine mit ihr zu rechnen ist.

Auf der „perfekten Welle“ schwammen am Wochenende einige Schwimmer/innen aus den von Trainerin Nathalie Richter betreuten Leistungsgruppen. „Es hat Neuerungen und Umstellungen in der Trainingsarbeit geben“, so Nathalie Richter. „Die Schwimmer aus der 1. und 2. Mannschaft trainieren drei- bzw. zweimal die Woche. Da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Umso erfreulicher ist es für mich, dass wir genau den richtigen Weg eingeschlagen haben!“

Überraschend konzentriert trumpften Nils Becker und Wladimir Petri (beide Jg. 2000) in ihren Rennen auf. Routinier Nils ließ sich über 50 m (30,70) und 100 m Freistil (1:09,72) sowie 50 m Brust (43,80) die Butter nicht vom Brot nehmen, und platzierte sich jeweils mit starken Zeiten vor seinem Vereinskameraden Wladimir ganz oben auf dem Siegertreppchen. Erstmals über 200 m Freistil (2:42,42) am Start, sicherte sich Newcomer Wladimir Petri mit dem 2. Platz die vierte Silbermedaille. Als jüngstes Staffelmitglied der 4x50-Meter-Freistil-Staffel (Rabe, Faust, Petri, Ritter) zeigte er nochmals seine Stärken im Sprint, und schaffte es mit der 1. Mannschaft auf den zweiten Rang (offene Wertung) hinter dem TSV Battenberg. In der 4x50-Meter-Lagen-Staffel in der Besetzung Faust, Ritter, Rabe und Becker reichte es für Bronze.

„Einen guten Lauf“ hatte Lea Faust (Jg. 95), die nach langem Verletzungspech mit technischer Raffinesse im Wasser überzeugte. Bei ihren fünf Starts schlug sie über 50 m (0:30,50) und 100 m Freistil (1:08,26), sowie 50 m (36,12) und 100 m Rücken (1:20,02) in persönlicher Bestzeit als Erste im Ziel an. Über 50 m Schmetterling vereitelte eine missglückte Wende ein besseres Zeitergebnis, dennoch reichte es auch hier für Gold. Fünfmal gingen Fabian Ritter und Franz Rabe (beide Jg. 96) im „vereinsinteren Duell“ auf die Bahn. Während Franz auf den Freistilstrecken über 50 m (28,73) und 100-Meter (1:04,01) die Oberhand behielt und als Erster die Rennen vor seinem Vereinskameraden beendete, setzte sich Fabian auf den Bruststrecken über 50 m (37,59) und 100 m (1:24,24) durch. Des Weiteren erreichte Fabian in Bestzeit Gold über 50 m Schmetterling (31,50), Franz Rabe über 100 m Lagen. Mit vier Siegen punktete die 15-jährige Xenia Herrmann, die sich über 50 m (42,03) und 200 m Brust (3:29,68) nach gelungenen Rennen mit neuen Bestmarken empfahl. Zwei Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille gehen auf das Konto von Christina Rieß, die nach Trainingsausfällen noch nicht ganz an „alte“ Zeiten anknüpfte.

Nach ihren Rennen hatten Emma Nagel und Clara Nessler (beide Jg. 2000) ein Strahlen in den Augen. Bei präsentierten sich leistungsstark und auf den Punkt konzentriert. Bei ihren fünf Wettkampfeinsätzen verbesserte sich Emma jeweils um mehrere Sekunden. Ihre besten Platzierungen erreichte sie über 50 m Brust (44,32) mit der Silbermedaille und über 100 m Brust (1:38,25) mit einer Bronzemedaille. Auch Clara steigerte sich bei ihren Starts und nahm einen kompletten Medaillensatz über 50 m Brust (43,22/1.), 100 Brust (1:34,77/2.) und 50 m Schmetterling (41,22) mit nach Hause. Die Aufregung machte ihr diesmal einen Strich durch die Rechnung. Immerhin fing sich Vanessa Kapski (Jg. 99) und setzte sich in einem dynamisch guten Rennen über 50 m Rücken als Zweite durch.

Da schaute Trainerin Nathalie Richter zweimal auf die Stoppuhr, nachdem der 12-jährige Robin Wolf über 100 m Brust (1:35,48) sieben Sekunden schneller im Wasser unterwegs war, und als Zweiter im Ziel das Rennen beendete. Im Rückblick auf die vergangenen Hessischen Kurzbahn-Meisterschaften trennen ihn lediglich eine Sekunde von der bisherigen Normzeit. Eine ebenso gute Figur machte Robin auf der halben Distanz über 50 m Brust (42,54) sowie auf der Langstrecke über 200 m Brust (3:27,59), wo er zweimal Gold einsackte. Das Jacob Horn (Jg. 2001) im Trainingslager einiges dazugelernt hat, zeigte er in seinen vier Rennen über 50 und 100 m Freistil, als auch über 50 und 100 m Brust mit jeweiligen Leistungsverbesserungen, die über 100 m Brust mit einer Silbermedaille belohnt wurde.

von Ines Peters-Försterling
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marburger Schwimmverein 1928


Bild: Ines Peters-Försterling
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