MSVler behaupten sich auf Bezirksebene

 
Alva Starostzik schwamm auf der perfekten Welle und sicherte sich fünfmal den Bezirkmeistertitel.
Battenberg. Die diesjährigen „Offenen Bezirksmeisterschaften“ des Bezirks West fanden im Hallenbad in Battenberg auf der 25-Meter-Bahn statt. Mit 887 Einzelmeldungen aus 16 Vereinen lag die Beteiligung für den ausrichtenden TSV Battenberg leicht über den Meldezahlen der Vorjahre. Der Marburger SV schickte 21 Aktive aus den Leistungsgruppen an den Start, die sich mit 23 Bezirkstiteln, 14 Vizemeistertiteln und 15 dritten Plätzen sowie 71 neuen persönlichen Rekorden bravourös auf Bezirksebene verkauften. „Meine Schwimmer haben die im Trainingslager erarbeiteten Grundlagen absolut umgesetzt. Auch das intensive Techniktraining zahlt sich aus“, so das Fazit von Trainerin Nathalie Richter.

„Auf der perfekten Welle“ schwamm zweifelsohne Alva Starostzik (Jg. 2003), die in Bestzeit fünfmal den Bezirkstitel über 50 m (0:36,91), 100 m (01:16,53) und 200 m Rücken (02:44,63) sowie über 50 m (0:31,26) und 100 m Freistil (01:10,42) holte. In der „Offenen Wertung“ wurde sie über 100/200 m Rücken jeweils Dritte. Des Weiteren bekam Alva als Jahrgangssiegerin des Jahrgangs 2003 mit 1765 Punkten einen Pokal als Ehrenpreis, der in der Addition der vier besten Einzelleistungen ermittelt wird. Mit 1372 Punkten erreichte Vereinskameradin Mara Mensing den dritten Rang. Auch ihre Leistungen konnten sich mit zwei Goldmedaillen über 50 m Brust (0:42,63) und 100 m Lagen (01:26,19), zwei Silbermedaillen über 200 m Freistil (02:53,59) und 200 m Brust (03:21,87), sowie einer Bronzemedaille im Freistilsprint (0:33,66) sehen lassen. Dem stand Lina Wagner (Jg. 2002) in Nichts nach. Mit 1677 Punkten wurde sie in der Mehrkampfwertung 2002 Zweite. Hierbei überzeugte sie insbesondere über 100 m Brust mit einer Leistungssteigerung von elf Sekunden und setzte sich mit einer Zeit von 1:26,93 Minuten unangefochten an die Spitze des Teilnehmerfeldes. Über die halbe Distanz (0:39,05) lief es ebenso wie über 50 m Freistil (0:33,02) wie am Schnürchen, so dass Lina jeweils Gold mit nach Hause nahm. Zweite wurde sie über 100 m Lagen (01:20,92).

In der Jahrgangswertung 2000/2001 stellten sich Nils Becker, Anna Frank, Wladimir Petri (alle Jg. 2000), Lena Kaiser und Robin Wolf (beide Jg. 2001) der Konkurrenz. Nils Becker wurde über 50 m Brust und 100 m Lagen (1:12,11) Bezirksmeister. Auf der Sprintstrecke setzte er sich mit seiner Zeit von 0:33,28 Minuten sogar an die Spitze in der „Offenen Wertung“. Seine erst „frische“ Bestmarke von den „Hessischen“ in Baunatal über 100 m Brust, verfehlte Nils in 1:16,91 Minuten nur um einen Wimpernschlag und gewann Silber. Dass Anna Frank in Topform ist, spiegelt sich nicht nur an fünf Bezirkstiteln wieder, sondern auch an persönlichen Bestzeiten über 50 m (0:29,61), 100 m (01:05,65) und 200 m Freistil (02:25,91) sowie 50 m (0:37,92) und 100 m Rücken (01:23,39). Mit ihren Ergebnissen sicherte sie sich in der „Offenen Wertung“ über 100/200 m Freistil jeweils Rang Zwei und im Freistilsprint Rang Drei. Deutliche Leistungssteigerungen zeigte Lena Kaiser, die über 50 m (0:41,77), 100 m (01:30,98) und 200 m Brust (03:20,48) mit Gold und über 50 m Freistil (0:36,01) mit Bronze glänzte. Krankheitsbedingt schwamm Wladimir Petri auf Sparflamme. Dennoch landete er dreimal auf Rang Drei und holte über 100 m Lagen Silber. Eine neue Bestmarke steckte Wladimir in 0:30,96 Minuten über 50 m Schmetterling. Robin Wolf war auf den Sprintstrecken in Freistil (0:29,58), Rücken (0:40,88) und Brust (0:37,27) schnell im Wasser unterwegs. Über 50 m Brust reichte es für Silber.

Für Jacob Horn, Helena Stockschlaeder und Hannah Albrecht ging es in der Jahrgangswertung 2002 zur Sache. Mit Biss und Kampfgeist spulte Jacob auf den Brust- und Freistilstrecken sein Wettkampfprogramm erfolgreich ab. Neben Leistungssteigerungen von neun Sekunden über 200 m Brust (3:11,45) sowie vier Sekunden über 400 m Freistil (05:27,44) und 100 m Freistil (01:08,67), holte er einmal Silber und drei Bronzemedaillen. Helena Stockschlaeder überzeugte im Brustsprint (0:42,56) und auch auf der doppelten Distanz (01:33,32), so dass sie sich jeweils über Bronze freute. Hannah Albrecht toppte ihre bisherigen Zeiten über 200 m Lagen gleich um satte sechzehn Sekunden auf 03:08,62 Minuten sowie über 200 m Freistil (2:48,05) um sechs. Am Ende nahm sie einen kompletten Medaillensatz mit nach Hause. Einen technisch einwandfreien Brustsprint lieferten Louisa Gnau (Jg. 2004) und Anne Arndt (Jg. 2003). Während Louisa Bezirksmeisterin wurde, schwamm Anne auf dem dritten Platz.

Lara Hohn (Jg. 1999) sicherte sich in der Wertung 1999/älter auf den Bruststrecken über 50 m (0:42,54), 100 m (01:35,60) und 200 m (03:29,96) zweimal Silber und eine Bronzemedaille. Ebenso zu Bronze schwamm Zoé Dörr (Jg. 1999) über 50 m Schmetterling und 100 m Freistil. Niklas Werner (Jg. 1999) absolvierte sein volles Wettkampfprogramm souverän. In Bestzeit holte er sich über 50 m Schmetterling den Bezirkstitel. Über die doppelte Distanz (01:15,83) sowie über 100 m Brust (01:24,13) erreichte Niklas mit zwei persönlichen Bestzeiten Rang Zwei. Lange mussten die Jüngsten im Marburger Team auf ihre Medaillen warten. Zunächst landete Emilia Metz (Jg. 2006) über 100/200 m Rücken sowie 100 m Lagen teilweise nur knapp auf dem undankbaren vierten Platz. Nach einem tollen Rückensprint klappte es am Ende dann doch noch mit einer Silbermedaille, ebenso wie bei Paul Martin (Jg. 2004) über 100 m Rücken. Zwar schafften es Lea Hame (Jg. 2002), Amelie Wilhelm (Jg. 2003) und Vanessa Kapski (Jg. 1999) diesmal nicht in die Medaillenränge, dennoch überzeugten Lea und Amelie auf den Brust- und Freistilstrecken. Vanessa steckte eine neue Bestmarke im Schmetterlingssprint.

von Ines Peters-Försterling
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marburger SV


Fotos: Ines Peters-Försterling

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