Die Armen sind in jeder Krise die Dummen – auch in Griechenland

Athen (Griechenland): Syntagmaplatz | Jetzt kommen die Bilder aus Griechenland zu uns in die Wohnzimmer mit den Armen, die kein Bargeld mehr haben, mit Rentnern, die ihr Geld nicht aus dem Automaten holen können usw. Die Interviews sollen bewirken, dass Hilfen nötig seien. Die einen sagen: humanitäre Hilfe mit Lebensmitteln, die anderen sagen: Milliarden Euros zusätzlich der Regierung übergeben.

Aber wo sind die vielen Milliarden Euros der griechischen Banken? Warum fragt niemand nach, wo die über dreißig Milliarden Euros liegen, die von Millionen cleveren Griechen bar abgehoben wurden in den letzten Monaten und irgendwo in den Häusern oder vergraben im Grundstück versteckt sind.

Dies jetzt im Untergrund liegende Geld ist nicht das Vermögen der griechischen Millionäre und Milliardäre. Diese haben keinen Gedanken daran verschwendet, ihr Geld in kleinen Teilen bar von der Bank zu holen. Dies ginge auch schwerlich. Diese Griechen, superreich, hatten ihr Geld längst auf anderen Wegen im Ausland geparkt.

Millionen griechischer Haushalte verfügen über große Barvermögen (hoffentlich gut verborgen und verschlossen gegen Diebstahl). Es gibt jedoch auch tausende Griechen, vor allem Rentner, die keine Kreditkarten besitzen. Diejenigen von ihnen, die in den Monaten vorher kein Geld bar abgehoben und versteckt haben, weil sie nicht genug besitzen, diese Griechen sind die Dummen. Es sind wie immer die Armen. Diese klagen zu Recht, warum die Banken ausgetrocknet sind, warum die Banken kein Bargeld mehr besitzen.

Das Problem wäre umgehend gelöst, wenn diejenigen, die auf dem Bargeld sitzen (und damit spekulieren wollen) das Geld zurück auf die Bank bringen würden. Aber das macht keiner. Jeder ist sich selbst der Nächste. Man wartet auf die Drachme und deren Abwertung und danach kann man mit jedem Euro einen sehr schönen Gewinn einstecken …

Eigentlich sollten die Griechen ihr Problem selbst lösen – Solidarität der Griechen untereinander. Das zu bewerkstelligen, wäre eine gute Aufgabe für die griechische Regierung.
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5 Kommentare
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Annette F. aus Bad Laasphe | 08.07.2015 | 22:51  
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Hans-Rudolf König aus Marburg | 09.07.2015 | 16:54  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 09.07.2015 | 17:35  
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Klaus Anton aus Burgwedel | 15.07.2015 | 19:54  
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Hans-Rudolf König aus Marburg | 16.07.2015 | 18:20  
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