Straßenbahn fahren in der ganzen Welt, ein schönes Hobby – Teil 13: Athen

Athen - die moderne Straßenbahn (seit 2004)
Athen (Griechenland): Syntagma-Platz | Wie in Istanbul ist auch die Straßenbahn in Athen reaktiviert worden. Im Juli 2004 wurde wieder der reguläre Straßenbahnbetrieb auf drei Linien begonnen. Sie nahm - wie die Metro - wenige Wochen vor den Olympischen Spielen 2004 ihren Betrieb auf. Das System weist ein T-förmiges Netz auf. Es gibt aktuell drei Linien, wobei jeweils eine Linie zwischen zwei der drei Endhaltestellen des Netzes pendelt. Nördliches Ende von zwei dieser Linien ist der zentrale Syntagma-Platz.

Ab 1882 existierte in Athen eine Pferdebahn, die ab 1908 von der elektrischen Straßenbahn abgelöst wurde. Seine größte Ausdehnung erreichte das Straßenbahnnetz von Athen 1936 mit der Inbetriebnahme der Küstenstraßenbahn nach Perama. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Netz etappenweise bis 1960 stillgelegt. Lediglich die Strecke nach Perama wurde noch bis 1977 betrieben. Erst 27 Jahre später erhielt die Hauptstadt erneut eine Straßenbahn.

Athen litt Ende der 1980er-Jahre unter einer akuten Verkehrsbelastung, die sich in häufigem Smog und später Fahrverboten äußerte. Es gab heftige Debatten, ob man die U-Bahn ausbauen (damals nur eine Linie) oder die Straßenbahn wieder einführen sollte. Am Ende wurde eine kombinierte Lösung mit zwei separaten Netzen realisiert, die unter einem Dach betrieben werden.

Das einfache Ticket kostet 60 Cent. Ein Sonderticket zum Preis von 40 Cent berechtigt zur Fahrt über 5 Stationen in derselben Richtung.
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2 Kommentare
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Klaus Dieter Hotzenplotz aus Marburg | 19.11.2014 | 18:38  
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Karl-Heinz Gimbel aus Marburg | 19.11.2014 | 19:57  
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