GELIEBTES SPANIEN, TEIL 7: RIBADEO, LUARCA UND DER STRAND DER KATHEDRALEN

Die Marina von Ribadeo und die Brücke "Los Santos" von Galicien nach Asturien
 
Dudelsackdenkmal
Ribadeo (Spanien): Strand der Kathedralen | Spanien, das von den Vulkanen der Kanarischen Inseln über die endlosen Mittelmeerstrände, den hohen Sierras im Westen, dem riesigen Hochland Kastiliens, den grünen Auen der Nordküste bis zu den gewaltigen Pyrenäen reicht, hat eine bewegte Geschichte und eine faszinierende Multi-Kultur. Phönizier, Vasconen, Iberer, Römer, Westgoten, Mauren und Juden hinterließen ihre noch heute sichtbaren Spuren. Von all diesem Reichtum möchte ich hier in allwöchentlicher Abfolge berichten, um dem geneigten Leser meine Wahlheimat näher zu bringen. Ich lade sie zu einer Reise durch die Landschaften, Städte und Geschichte Spaniens ein. Heute erreichen wir mit unserem Schmalspur-Hotel-Zug „Transcantabrico“ die Stadt Ribadeo.

Die Stadt Ribadeo liegt noch in Galicien aber schon an der Grenze zu Asturien an einer malerischen Flussmündung („Ria“). Vom 571 Meter hohen Mondigo genießen wir den Blick auf Stadt, Ria und die Brücke „Los Santos“, die Galicien mit Asturien verbindet. Dort drüben auf dem anderen Ufer liegt der Ort Castropol (Asturias).

Es ist Sonntag und im Stadtzentrum, auf der Plaza nahe des im eklektischen Stil errichteten Torre de los Moreno (der Familie Moreno) ist heute Bauernmarkt, der uns die Spezialitäten Galiciens präsentiert. Die Angebote reichen vom „Sidra“ (Apfelwein), über Graubrot, „Pilger“-Käse (Peregrino) und galicische Pizza bis zu vielen typischen Gebäcksorten. Zur Schau gestellt werden auch einige hier heimische Raubvögel, denn das wilde Kantabrische Küstengebirge ist nicht weit.

Mit dem Ausflugsbus, der unseren Zug stets parallel begleitet, fahren wir zum weltberühmten „Strand der Kathedralen“. Dieses Naturwunder entstand durch die Gezeiten des Meeres, die bis zu 30 Meter hohe „gotische“ Bögen, Höhlen und Nischen aus den Schieferfelsen spülten. Ein Spaziergang barfuss durch diese natürlichen „Kathedralen“ ist ein unvergessliches Erlebnis, wobei man aber stets die Höhe des Wasserstandes wie bei einer Wattwanderung beachten muss, um nicht plötzlich von der Flut überrascht zu werden..

Nachmittags erreichen wir mit unserem Zug die an der „grünen Küste“ gelegene „weiße Stadt“ Luarca am „schwarzen Fluss“, der seinen Namen den schwarzen Schiefersteinen auf seinem Grunde verdankt. Mit ihrer Pilgerherberge „Almuña“ ist Luarca eine wichtige Station auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Hoch über der Stadt klebt unsere Bahntrasse auf Brückenbögen an der Atem beraubenden steilen Felswand. Im Sommer ist Luarca mit seinem malerischen Fischereihafen auch ein beliebtes Reiseziel für spanische Urlauber.

Abends erwartet uns an Bord des Zuges ein lukullischer Höhepunkt der Reise. Die beiden Starköche haben ein traumhaftes Sonntags-Dinner für uns gezaubert, das seinesgleichen sucht.

Fortsetzung folgt.

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Silvia B. aus Neusäß | 13.10.2014 | 11:43  
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Hans-Rudolf König aus Marburg | 13.10.2014 | 11:48  
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