GELIEBTES SPANIEN – TEIL 14: SAN SEBASTIAN (DONOSTIA) - DIE SCHÖNE

Die weltberühmte Bucht "La Concha" (die Muschel)
San Sebasti (Spanien): San Sebastian | Spanien, das von den Vulkanen der Kanarischen Inseln über die endlosen Mittelmeerstrände, den hohen Sierras im Westen, dem riesigen Hochland Kastiliens, den grünen Auen der Nordküste bis zu den gewaltigen Pyrenäen reicht, hat eine bewegte Geschichte und eine faszinierende Multi-Kultur. Phönizier, Vasconen, Iberer, Römer, Westgoten, Mauren und Juden hinterließen ihre noch heute sichtbaren Spuren. Von all diesem Reichtum möchte ich hier in allwöchentlicher Abfolge berichten, um dem geneigten Leser meine Wahlheimat näher zu bringen. Ich lade sie zu einer Reise durch die Landschaften, Städte und Geschichte Spaniens ein.

Eine der mondänsten Städte Europas ist San Sebastian, seitdem die Witwe des ehemaligen spanischen Königs Alfons XII. hier im Jahre 1886 ihre Sommerresidenz aufschlug und somit viel gesellschaftliches Leben der Bourgeoisie anzog. Schon bald war die Stadt an der muschelförmigen „La Concha“ Bucht ein kosmopolitisches Zentrum. Im damals weltberühmten Casino der Stadt verkehrten Persönlichkeiten wie Maurice Ravel, Leo Trotzki und Mata Hari. Heute ist Donostia, wie die Basken sagen, die Hauptstadt der autonomen Gemeinschaft Euskadi (Baskenland).

Strenge Bauvorschriften haben das klassische Ambiente der Stadt und eine unverbaute La Concha Bucht erhalten können, weshalb sich Donostia zu einem Touristenmagnet entwickelt hat. Hotelburgen und ähnliche Merkmale des Massentourismus gibt es glücklicherweise nicht.

Unser Spaziergang führt uns vom Hotel „London“ die Uferpromenade entlang zum Rathaus, dem ehemaligen Spielkasino, das die Altstadt zur Bucht hin abgrenzt. Darüber thront weithin sichtbar das Jesus Denkmal auf dem Berg Urgull. Wir besuchen die Kathedrale “Buen Pastor” und schlendern durch die belebte „Altza“ Altstadt, denn es ist Samstagnachmittag und viele überwiegend junge Familien sind unterwegs. Eine Flamenco Tänzerin aus Andalusien überzeugt mit Können und Routine und - man höre und staune - einige Straßenmusiker lassen Chuck Berry (auf Englisch!) hoch leben. Die Atmosphäre der Altstadt ist locker und entspannt.

Es war unser dritter Besuch dieser schönen Stadt, aber nicht unser letzter.

Fortsetzung folgt.

Siehe auch:
http://www.myheimat.de/marburg/kultur/geliebtes-sp...
7
7
3 5
5
5
5
4
3 7
7
1 6
7
1 6
5
4
6
5
6
6
1 7
5 2
6
11
Diesen Mitgliedern gefällt das:

Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Marburg extra, Anzeiger extra, Hinterland extra | Erschienen am 21.01.2015
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Lesen Sie auch die Bildkommentare zum Beitrag
11 Kommentare
4.700
Bernd Sperlich aus Hannover-Bothfeld | 01.12.2014 | 16:04  
20.635
Hans-Rudolf König aus Marburg | 01.12.2014 | 16:11  
25.282
Silvia B. aus Neusäß | 01.12.2014 | 17:51  
60.812
Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 02.12.2014 | 00:04  
7.795
Peter Gnau aus Kirchhain | 02.12.2014 | 12:07  
7.795
Peter Gnau aus Kirchhain | 02.12.2014 | 12:07  
20.635
Hans-Rudolf König aus Marburg | 02.12.2014 | 17:06  
28.827
Gabriele F.-Senger aus Langenhagen | 02.12.2014 | 19:23  
22.680
Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 05.12.2014 | 18:22  
20.635
Hans-Rudolf König aus Marburg | 05.12.2014 | 18:34  
22.680
Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 05.12.2014 | 18:35  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.