"Ein Würfelspiel befreite einst Hofgeismar" - Entdeckungen auf dem Hessentag -

Ein Würfelspiel brachte der Stadt den Frieden
Marburg: Marburger Land | Für viele Menschen aus dem Marburger Land, seien es Trachtengruppen, wie am heutigen Tag die Volkstanzgruppe aus Halsdorf, und auch an sonstigen Konzertveranstaltungen Interessierte, ist der Hessentag jedes Jahr ein lohnenswertes Ziel. Wer in diesen Tagen nach Hofgeismar reist, wird mit vielen märchenhaften Geschichten und auch Legenden überrascht. Ein wunderschönes Denkmal in der Marktstraße erzählt uns eine Sage aus dem 15. Jahrhundert, als Hofgeismar von feindlichen Truppen monatelang eingekesselt wurde. Nach einer ergebnislosen Belagerung durch Braunschweiger Truppen litten die Bürger in der Stadt, aber auch die Soldaten vor den Toren bittere Not.

Schließlich einigte man sich darauf, über das Schicksal der Stadt zu würfeln, obwohl man sich bewusst war, dass Würfelspiele oft dramatisch, ja tragisch enden konnten. Die Soldaten würfelten mit drei Würfeln 17 Augen und fühlten sich schon als die sicheren Sieger.
Der unerschrockene Hofgeismarer Bürger trat nach vorne, schüttelte die Würfel und erreichte dabei 18 Augen. "Die Würfel waren gefallen", und Hofgeismar war somit befreit!

Die Stadtkirche in Hofgeismar hat sich während des Hessentages in eine Märchenkirche verwandelt. Hier kann man dem Trubel der Stadt entfliehen und bei Vogelgezwitscher etwas zur Ruhe kommen. Man fühlt sich ganz in einem grünen Blätterwald geborgen.
Biblische Botschaften und die Themen der Märchen kann man in einer besonderen Atmosphäre miteinander verbinden. Nachdenklich lassen sich die Märchen und auch die Bibel auf eine neue Weise in einigen kunstvoll gestalteten Bildern entdecken. Ein Künstler hat dazu mit großformatigen, hinterleuchteten Scherenschnitten die Motive des Märchenwaldes in herrlich gestaltete Szenen gesetzt.
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