Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ erfolgreich abgelegt

Kommandant Markus Kopold (zweiter von rechts) mit Stephan Kratzer und Thomas Kopold (von links) welche das höchste Leistungsabzeichen der Stufe Gold-Rot erreichten. Patrick Theis (rechts) mit der silbernen Ehrennadel der Jugendfeuerwehr. (Foto: FF Langweid)
 
Das neue HLF 20 diente als Basisfahrzeug für die Leistungsprüfung. (Foto: FF Langweid)

Siebzehn Feuerwehrmänner und fünf Feuerwehrfrauen der Freiwilligen Feuerwehr Langweid absolvierten mit Erfolg die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“. Eine solide Leistung bestätigte auch Kreisbrandmeister Wolfgang Baumeister der Langweider Wehr. Thomas Kopold und der stellvertretende Kommandant Stephan Kratzer erreichten dabei das höchste Leistungsabzeichen der Stufe Gold-Rot. Für seine mehrjährige engagierte Tätigkeit als Jugendwart wurde zudem Patrick Theis die silberne Ehrennadel der Jugendfeuerwehr verliehen.

Gerade erst drei Wochen ist es her, dass die Langweider Feuerwehr das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug mit einer feierlichen Segnung offiziell in Dienst gestellt hat. Ohne Pause ging es im Übungsplan gleich weiter mit den umfangreichen Vorbereitungen auf eine Leistungsprüfung. Die vor einigen Jahren neu strukturierte Leistungsprüfung in der technischen Hilfeleistung soll sich am täglichen Einsatzgeschehen der Feuerwehren orientieren. Praxisgerecht wird als Ausgangslage für die Einsatzübung ein nächtlicher Verkehrsunfall angenommen. Ein Schrottfahrzeug mit einer Puppe als eingeklemmten Fahrer dient als Prüfungsszenario. Mit dem Absitzen aus dem Einsatzfahrzeug beginnt die Leistungsprüfung. Nach dem Einsatzbefehl ist die Verkehrsabsicherung zu erstellen, die Einsatzstellenbeleuchtung in Betrieb zu nehmen und die Sicherung gegen Brandgefahr zu gewährleisten. Der Melder hat die verunfallte Person zu betreuen und das Unfallfahrzeug ist zu sichern und zu unterbauen. Zwischenzeitlich sind dann auch die Rettungsschere und der Spreizer in Position gegangen. Das wechselweise Öffnen und Schließen von Schere und Spreizer simuliert dabei den Rettungsvorgang der eingeklemmten Person. Um die 240 Sekunden Zeitvorgabe einzuhalten, ist ein äußerst konzentrierter Prüfungsablauf erforderlich. Hinzu kommen die stufenabhängigen Zusatzaufgaben. Bei der Stufe eins sind Einzelaufgaben aus der Gerätekunde gefordert. Ab der Stufe zwei sind Truppaufgaben zu bewältigen. Aufgaben wie die Handhabung der Motorkettensäge, der hydraulische Rettungssatz, die Flutlichtstrahler mit Stativ oder die stabile Seitenlage werden dabei ausgelost und sind umfassend vorzuführen und zu erläutern. Ab Stufe fünf steht auch noch das Erkennen von Gefahrgutkennzeichen auf dem Prüfungsprogramm. Den ersten Prüfungsdurchlauf meisterte eine Gruppe von Nachwuchskräften, die erst vor Kurzem aus der Jugendfeuerwehrwehr in die aktive Wehr gewechselt sind. Unter dem Kommando von dem als Gruppenführer agierenden Jugendwart Thomas Hörmann legte das aus fünf weiblichen und vier männlichen Feuerwehrleuten bestehende Team eine sportliche Leistung vor. Null Fehlerpunkte und die Höchstzeit um über eine Minute unterboten, das war ein beachtliches Resultat. Aber auch die zweite Gruppe mit Markus Hörmann als Gruppenführer und die dritte Gruppe mit Patrick Theis als Gruppenführer, zeigten jeweils mit einem routinierten Prüfungsablauf souveräne und gekonnte Leistungen. Kreisbrandmeister Wolfgang Baumeister und die Schiedsrichter Anton und Thomas Köbinger attestierten den Prüflingen eine tadellose Leistung. Langweids Kommandant Markus Kopold freute sich über die stattliche Anzahl von Prüflingen sowie über den reibungslosen Prüfungsverlauf und bedankte sich für den Fleiß bei den Vorbereitungsübungen. Aus den Händen von Kreisbrandmeister Wolfgang Baumeister erhielten das Leistungsabzeichen der Stufe Bronze: Anna Beck, Sabrina Dehm, Kathrin Hochhuber, Dominik Greppmeier, Caroline Schiestel, Markus Steigleder und Anna Utz. Silber erhielten Simon Faulhaber, Tim Burggraf und Maximilian Lechner. Gold erzielte Thomas Hörmann und Bernhard Gleich. Andreas Biele, Michael Hinz, Otto Pauli, Martin Wolf und Maximilian Hauf erhielten das Abzeichen der Stufe Gold-Blau. Mit dem Abzeichen der Stufe Gold-Grün wurden Dominik Müller, Patrick Theis und Markus Hörmann bedacht. Das höchste Abzeichen in Gold-Rot wurde Stephan Kratzer und Thomas Kopold verliehen. Der feierliche Rahmen wurde auch genutzt um Patrick Theis für seine engagierte Tätigkeit als Jugendwart zu danken, welche er aus beruflichen Gründen nicht mehr weiterführen konnte. Ihm wurde die silberne Ehrennadel der Jugendfeuerwehr verliehen. (art.)
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