Hauptübung der Langweider Feuerwehr im Industriegebiet Langweid-Foret

Ein Betrieb auf dem vormaligen Michalke-Gelände in Langweid Foret war das Objekt der diesjährigen Hauptübung der Langweider Feuerwehr.

Ein Gewerbeobjekt auf dem vormaligen Michalke-Gelände in Langweid-Foret war das Objekt der diesjährigen Hauptübung. Ein Brandeinsatz mit der Rettung von vermissten Personen war die Aufgabenstellung. 50 Feuerwehrleute zeigten einen konzentrierten Übungsablauf.

Die Inspektion und Reparatur von Paletten und Kunststoffbehältern für Chep Deutschland, ist die Aufgabe des Service Centers der Anreu GmbH in Langweid-Foret. Seit Anfang Januar 2014 habe seine Firma diesen Betriebsteil von der Andreas Schmid Logistik AG übernommen, erläuterte Geschäftsführer Martin Anders. Das Szenario der Hauptübung war dabei ein Entstehungsbrand mit vermissten Personen. Mit fünf Einsatzfahrzeugen rückte die Langweider Wehr an, wobei auch die Jugendgruppe mit von der Partie war. Die Langweider Kommandanten Markus Kopold und Stephan Kratzer dirigierten das Einsatzgeschehen. Die Drehleiter ging sofort im Hof des weitläufigen Objekts in Position um zwei auf das Hallendach geflüchtete Personen zu retten. Als Basisfahrzeuge zur Brandbekämpfung dienten das Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 und das Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20. Als Einsatzleitstelle diente das Mehrzweckfahrzeug. Atemschutzgeräteträger begannen unverzüglich mit der Suche einer vermissten Person im verrauchten Treppenhaus des Bürotrakts des Unternehmens. Die anderen Kräfte konzentrierten sich auf die Brandbekämpfung und brachten das Lösch-Equipment in Position. Zur Wasserversorgung dienten verschiedene Hydranten, die teilweise über lange Schlauchstrecken eingebunden werden mussten. Das Team des Versorgungs-Lkw’s brachte zwei Lüfter zur Entrauchung eines Treppenhauses und der Lagerhalle in Position. Die Jugendgruppe war in das Einsatzgeschehen integriert und kühlte mit mehreren Strahlrohren einen Flüssiggastank. Die Personenrettung und -suche war rasch abgearbeitet und besonders die Vielzahl der eingesetzten Strahlrohre boten ein imposantes Bild. Bei der anschließenden Manöverkritik fasste Kommandant Markus Kopold den Einsatzablauf zusammen und erläuterte die Besonderheiten des Objekts. Geschäftsführer Anders dankte der Langweider Feuerwehr für die beeindruckende Demonstration ihrer Leistungsfähigkeit. (art)
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin gersthofer | Erschienen am 06.09.2014
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