Ehrenamtsempfang Landsberger Bürger

Dr. Herbert Kränzlein (MdL) begrüßt die Gäste in der Gaststätte des Jexhofes
Die BayernSPD-Landtagsfraktion, vertreten durch Kathrin Sonnenholzner und Dr. Herbert Kränzlein, hat zum Ehrenamtsempfang in das Bauernhofmuseum Jexhof des Landkreises Fürstenfeldbruck eingeladen. "Heimat in der globalisierten Welt - auch eine Aufgabe für die Politik" war Thema an einem geschichtsträchtigen Ort.

Etwa 45 Gäste folgten der Einladung in die Gaststätte des Museums. Das Thema Heimat spielt in der politischen Diskussion gerade jetzt wieder eine wichtige Rolle. So schillernd der Begriff auch sein mag, es geht dabei um Identität und gleichwertige Lebensbedingungen überall in unserem Land. Wie definiert man das Phänomen Heimat, war zu hören. Die meisten Menschen fühlen sich in einer bestimmten Region zu Hause. Schwierig ist die lokale Grenzziehung. Ist die Heimatregion z. B. die Stadt Landsberg oder das ganze Lechfeld. Schwierig ist auch die kulturelle oder soziale Grenzziehung. Hier stellte sich die Frage sind Franken auch Bayern oder wer gehört wohin?

Eine wichtige Aufgabe für die Politik ist es die Heimat zu erhalten. Wenn oft zu hören ist, dass Windkraft nicht nach Bayern, sondern ans Meer gehört, erinnert sich Katrin Sonnenholzner noch an das Radom in Raisting, das heute aus der Ammerseegegend nicht mehr wegzudenken ist. Zur Heimat gehören auch der Erhalt und die Verbesserung der ärztlichen Versorgung, der Einkaufsmöglichkeiten oder Kultur- und Bildungsangebote, vor allem im ländlichen Raum. Gerade in Bayern, mit seiner langen Tradition und seinem Sinn für Eigenständigkeit war es für Kathrin Sonnenholzner und Dr. Herbert Kränzlein spannend mit den Gästen zu diskutieren, Standpunkte auszutauschen und Anregungen für ihre parlamentarische Arbeit mitzunehmen.

In der historisch eingerichteten Wirtsstube wurde für das leibliche Wohl der Museumsbesucher gesorgt. Die D´Zupat Blosn, die Dachkammersänger Landsberg und Gerd aus Kaltenberg umrahmten den Abend im Sinne eines bayerischen Hoagascht. Dr. Reinhard Jakob, der Leiter des Museums führte die Gruppe sachkundig durch Hof, Stall und Wohngebäude. Die erste urkundliche Erwähnung des Jexhofes stammt aus dem Jahr 1433. Besonders bemerkenswert ist die bestens erhaltene Innenausstattung des Wohnhauses, die einen wirklichkeitsnahen Einblick in die Lebensverhältnisse auf dem Land zu Beginn des 20. Jahrhunderts bietet. Es war ein unterhaltsamer, informativer und gelungener Abend an einem Ort, der im Kleinen das frühere Leben im Agrarland Bayern bewahrt.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.landsberger | Erschienen am 13.12.2014
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