Köln: Freier Wähler Torsten Ilg würde Tübingens OB Palmer von den GRÜNEN gerne nach Köln einladen.

Köln: Rodenkirchen |

(Köln/Tübingen) Für den Kölner Kommunalpolitiker Torsten Ilg von den FREIEN WÄHLERN, ist der „rüde“ Umgang der GRÜNEN mit Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer eine „unsägliche Kampagne“: „Herr Palmer wäre sicher bei den Freien Wählern jederzeit willkommen“.

Boris Palmer hatte unlängst vorgeschlagen, den Flüchtlingszustrom teilweise zu kontingentieren, und zudem eine "europäische Grenzsicherungstruppe" gefordert. Später legte Palmer nach: "Ich glaube, es gibt in Deutschland ein Diskussionsverbot, eine Blockade". Er treffe viele Menschen auf den Straßen, die sagten: "Ich erlebe das so, dass man nichts Kritisches mehr sagen darf in dieser Situation, weil man dann zu einem Rechten abgestempelt wird". - Diese Ansicht teilt auch Torsten Ilg, der für die FREIEN WÄHLER in der Kölner Bezirksvertretung von Rodenkirchen sitzt:“ Ich bin selbst in Baden-Württemberg aufgewachsen. Als schwuler Mann hatte ich dort auch mit Vorbehalten zu kämpfen. Dennoch glaube ich sehr gut nachvollziehen zu können, was dort gemeinhin als „barock“, oder „bürgernah“ empfunden wird. Herr Palmer verkörpert diesen Typus eines barocken Politikers voll und ganz. Er schwimmt gegen den Strom und traut sich auch innerhalb der GRÜNEN anzuecken. Deswegen erfährt er auch innerhalb seiner Partei keinerlei Wertschätzung“. Torsten Ilg würde sich jedenfalls freuen, wenn er mit Palmer auch mal in Köln ein persönliches Treffen vereinbaren könnte: „Ich denke da gibt es mächtig Gesprächsstoff. Auch zum Thema volle Gleichstellung von Homosexuellen. Ich bin bekanntlich sehr dafür, weil es verfassungsrechtlich geboten ist. Palmer sieht als GRÜNER Politiker bei seinen schwäbischen Landsleuten noch erhebliche Vorbehalte. Beides entspricht der Wahrheit. Gerade deswegen schätze ich seine Art. Er nimmt Rücksicht auf kommunale Befindlichkeiten, ohne sich politisch zu verleugnen oder zu verbiegen. Offenbar gilt dies auch bei der Einschätzung der gegenwärtigen Flüchtlingsproblematik“, so Ilg in einer aktuellen Pressemitteilung.
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