Die Wochenendzeitschrift "hallo Peine" und die Werbung

Eine der Bushaltestellen mit Zeitungspaketen
Man braucht sie eigentlich nicht, die Wochenendzeitschrift "hallo Peine", denn bis auf die Werbung war alles schon in der Peiner Allgemeinen Zeitung zu lesen. Insoweit unterscheidet sie sich, abgesehen vom Outfit, nicht von ihrer Vorgängerin "Neue Peiner Woche".

Ihre einzige Daseinsberechtigung besteht darin, Werbeträgerin und Sammelobjekt für zahlreiche Werbebeilagen zu sein. Das macht ihren Reiz aus und deshalb wird sie an jedem Wochenende in Groß Lafferde von vielen Lesern gern in Empfang genommen - wenn sie denn ausgetragen wird.

Schon die "Neue Peiner Woche" bereitete Probleme, die der Verlag nicht in den Griff bekam. Es fehlten entweder Austräger oder sie waren zu faul. Nicht selten wurden ganze ungeöffnete Zeitungsbündel am Leser vorbei im Papierkontainer entsorgt.

Wer bei der Nachfolgerin "hallo Peine" Besserung erhofft hatte, sah sich getäuscht. Von Anfang an wurde nur unzuverlsässig ausgetragen. Wer eine Zeitung haben wollte war gut beraten, sich ein Exemplar an der Bushaltestelle abzuholen oder eines vom Nachbarn mitbringen zu lassen. Das ist bis heute gängige Praxis.

Trotz zahlreicher Beschwerden bei der Redaktion hat sich an dem Zustand nichts geändert. Es wird sich auch nichts ändern, solange beim Zeitungsverlag die Kasse stimmt und die Inserenten und werbenden Firmen bereit sind, ihr Geld zum Fenster hinauszuwerfen.


Anmerkung:
Die Bilder wurden am Sonntag, 1. Advent 2015, gegen 15.15 aufgenommen. Die abgelichtete Uhrzeit ist falsch.
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peter blei aus Nordhausen | 07.01.2016 | 14:23  
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