Adventkalendertür Nummer 15

Heuchelheim: Deutschland | Heute reisen wir wieder einmal in die Vergangenheit.

Ein Nachmittag im Advent. Die Küchentür öffnet sich langsam und 2 kleine neugierige Augen Blicken herein. Eine kleine Nase holt tief Luft. Ja, dieser Duft hat das kleine Mädchen in Omas Küche gelockt. Die Oma schaut zur Tür und lächelt. Sie bittet das Mädchen herein. Sie hat schon auf das Kind gewartet. Das Mädchen schaut auf den Esstisch der, in der mitten der Küche steht. Duftende Plätzchen liegen dort zum Auskühlen. Die Oma reicht der kleinen eine Kinderkochschürze, geht zum Kassettenrekorder und legt Weihnachtsmusik ein. Aus dem Küchenschrank holt Oma jetzt den Wolf. Sie hat einen speziellen Aufsatz der es ermöglicht Spritzgebackenes zu machen. Oma befestigt unter den kontrollierenden Blicken des kleinen Mädchens den Wolf am Küchentisch. Das Mädchen ist aufgeregt. ,,Darf ich, darf ich,, fragt das Kind immer wieder die Oma. Oma streicht ihr über den Kopf und holt den Teig aus dem Kühlschrank. ,, Schön langsam drehen,,: Antwortet die Oma. Die Kleine strahlt und bedient vorsichtig die Kurbel. Oma kümmert sich, dass der Teig gleichmäßig in den Wolf kommt. Die Schlangen aus Plätzchenteig werden vorsichtig abgenommen und auf dass Backblech gelegt. Das kleine Mädchen macht schon mal eine Geschmacksprobe und nascht am Teig. ,, Das gibt doch Bauchweh,, erklärt die Oma. Das Mädchen beschließt zu warten, bis alles gebacken ist.
Oma öffnet den Backofen und schiebt das Blech in den Ofen. Fasziniert schaut das Mädchen in den Ofen.
Die Oma ruft das Kind zum Küchentisch. Es muss ja wieder sauber sein, wenn die Plätzchen aus dem Ofen kommen. In einer kleinen Schale ist Zuckerguss. Mit diesem Zuckerguss darf das kleine Mädchen nun die ersten ausgekühlten Plätzchen Verziehren. Es wird ordentlich gekleckert, aber es ist nicht schlimm. Oma und Enkelin haben ihren Spass beim Plätzchenbacken.
Oma bereitet die Kuvertüre vor. Sie soll an die Enden des Spritzgebackenen. Das Mädchen versucht die Schokolade zu naschen. Mit Plätzchen schmeckt das doch besser,, spricht die Oma. Die ersten Plätzchen sind fertig und Oma macht Kaffee und Kakao. Das Spritzgebackene wird noch verziert, bevor man zum gemütlichen Teil über geht. Oma packt die ersten Plätzchen in große Dosen. Nur ein Teil bleibt auf dem Tisch. Die Dosen versteckt sie wie jedes Jahr oben im Schrank, damit die Plätzchen Weihnachten erleben. Oma und dass Mädchen setzen sich zusammen an den Tisch und genießen ihre Plätzchen mit Kakao und Kaffee. Der Duft der Weihnachtsbäckerei liegt im Haus. Beide Gesichter sehen glücklich aus. Plötzlich erinnert sich dass kleine Mädchen an die alte Frau, die ein paar Häuser weiter wohnt. Sie ist ganz alleine. Ihre Kinder sind weit weggezogen. Das Mädchen dreht den Kopf zur Oma und fragt:,, Du Oma, meinst du, dass Frau Winkler Plätzchen mag? Die Oma versteht, was die kleine vorhat. Sie packt ein paar Plätzchen in eine kleine Box und reicht sie der Kleinen. ,, Hier, nimm die und bring sie morgen rüber. Aber bleib nicht zu lange. Das Mädchen freut sich und am anderen Tag
darf sich eine alte einsame Frau auch freuen. Eine kleine Freude in der Adventzeit. Das ist es, was ich
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