Geschichtliches aus Döhren-Wülfel: Ein Grabstein erinnert an die Döhrener Müllersleut

Erinnert an die Müller der Döhrener Wassermühle: Alter Grabstein in St. Petri
Hannover: Döhren |

Auf dem Kirchhof der St. Petri-Kirche in Döhren wurden in alter Zeit die Toten aus der Gemeinde zu Grabe getragen. Ein paar der historischen Grabsteine überstanden die Zeiten und die Bomben des zweiten Weltkrieges. Die heute an und in der Kirche angebrachten Grabmale sind wertvolle Zeugnisse aus längst vergangenen Tagen. In loser Folge sollen hier auf myheimat jetzt die uralten Grabmale vorgestellt werden.

In der Absis der St.Petri-Kirche links neben dem Taufstein hängt ein schöner alter Grabstein. Das Denkmal ist eines der wenigen Erinnerungen an die frühere Döhrener Wassermühle. Der Stein stammt aus dem Jahr 1630 und wurde für einen gewissen Jobst Möller angefertigt. Die Familie Möller - Nomen est Omen - bewirtschaftete mehrere Generationen lang das wassergetriebene Mühlwerk an der Leine. So führt auch das Familienwappen links unten am Grabmal ein Mühlrad.

Die Verbindung zur Döhrener Mühle ist auch der Grund, weshalb dieser Beitrag ebenfalls der Gruppen „Mühlen“ zugeordnet wurde.

Wahrscheinlich fertigte der berühmte Bildhauer Jeremias Sutel den Stein des Jobst Möller. In einem Rundmedaillon ist die Familie Möller dargestellt. Umschrieben wurde das Bild mit den Worten: „Lasset die Kindlein zu mir kommen.“ Unter den Wappen der Familie Möller und dem Rautenstab-Wappen derer von Alten ist teilweise eine weitere Inschrift noch lesbar: „Anno 16.. am ... ist der ehrenvester und manhafter Jobst Möller on Got selich endschlaffen seines Alters ...“
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