Geschichtliches aus Döhren-Wülfel: Ein Denkmal für den liebevollen Vater

Ein Laatzener in Döhren: Der Vollmeier Johann Friedrich Stamme aus Laatzen wurde auf dem Kirchhof von St. Petri in Döhren bestattet.
Hannover: Döhren | Auf dem Kirchhof der St. Petri-Kirche in Döhren wurden in alter Zeit die Toten aus der Gemeinde zu Grabe getragen. Ein paar der historischen Grabsteine überstanden die Zeiten und die Bomben des zweiten Weltkrieges. Die heute an und in der Kirche angebrachten Grabmale sind wertvolle Zeugnisse aus längst vergangenen Tagen. In loser Folge sollen hier auf myheimat jetzt die uralten Grabmale vorgestellt werden.

Wohl bis 1809 - damals dürfte der Friedhof an der Fiedeler Straße angelegt worden sein - war die letzte Ruhestätte der Einwohner aus dem „Kleinen Freien“ der Kirchhof an der St.Petri-Kirche. Einer der Leichensteine vom früheren Kirchhof, der bis heute erhalten blieb, ist Johann Friedrich Stamme gewidmet.

Stamme bewirtschaftete einen Vollmeierhof in Laatzen. Das Dorf Laatzen war seinerzeit nach Döhren eingepfarrt und bildete zusammen mit Wülfel und Döhren das sogenannte "Kleine Freie". Johann friedrich Stamme erblickte am 28. März 1739 das Licht der Welt und starb nach 68 Jahren am 17. April 1807. Seine „ihm nachweinende Witwe“ und seine Töchter gaben den Grabstein in Auftrag, wie noch heute auf der Inschrift nachzulesen ist. Der Stein steht reichlich verwittert an der Nordwand des Kirchenschiffes. Er soll, wie die Familie unter einem Wappen einmeißeln ließ, ein Denkmal für „unserm guten Gatten und liebevollen Vater“ sein. Im unteren Teil des Steines folgt noch ein Spruch, der aber nur noch zum Teil zu entziffern ist.
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 27.02.2015 | 08:03  
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