Damals in Döhren: Fröhliche Stunde mit Volksliedern und Döhren-Büchern

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Hobby-Historiker Theordor Dreimann stellte Geschichten aus Döhren vor.
Hannover: Döhren | Die „Fröhliche Stunde“ war vor rund 30 Jahren ein erfolgreiches Format im Angebotsspektrum des Freizeitheims Döhren, tatkräftig wirkte seinerzeit Günter Porsiel bei der Gestaltung mit. Anfang März 1984 standen Volkslieder und Döhren-Bücher auf dem Programm des Nachmittags.

Seit über 30 Jahren gehe ich mit der Kamera auf Pirsch und begleite das Geschehen im heutigen Stadtbezirk Döhren-Wülfel fotografisch. Einige der Aufnahmen von damals scanne ich jetzt nach und nach ein, um sie ins digitale Zeitalter herüber zu retten. Unter der Überschrift "Damals in Döhren" bzw. "Damals in ..." möchte ich den myheimat-Usern kleine Einblicke in mein Fotoarchiv geben. Vielleicht erinnert sich ja der eine oder andere noch an die damaligen Ereignisse oder erkennt sich auf einem der alten Fotos sogar wieder. Heute soll von der „Fröhlichen Stunde“ vom März 1984 die Rede sein.

„Was man sich einbrockt, muss auch selbst ausgelöffelt werden“, meinte Theodor Dreimann, als er eine Geschichte aus seinem Buch „Döhren im Rückblick“ vortrug. Der Döhrener Hobby-Heimatforscher (leider schon seit einer Reihe von Jahren verstorben) hatte ein heute längst vergriffenes Buch zur Geschichte seines Stadtteils veröffentlicht. Rund 50 Zuhörer waren damals vor etwas über 30 Jahren ins Freizeitheim Döhren gekommen, um sich bei Kaffee und Kuchen die Erzählungen über den „armen Theodor vom Fiedelerplatz“ oder über den „Trompeter Starke“ anzuhören. Manche der älteren Gäste erinnerten sich noch selbst an diese „gute, alte Zeit“ und steuerten spontan eigene Geschichten bei.

Klaus Stadtmüller (damals noch in Döhren lebend) war mit seinem Buch „Querstraße“ der zweite Schriftsteller des Nachmittags. Stadtmüller verstand es, seine Zuhörer während der Lesung völlig in den Bann zu ziehen. Viele meinten, der Bericht über die Döhrener Straße sei viel zu schnell beendet gewesen.
Den musikalischen Teil des Programms bestrittenen an jenem Nachmittag Ekkehard Sonntag und Ulrich Dorn. Sie hatten Volksliedertexte kopiert und zwecks Mitsingens im Raum verteilt. So konnten dann der ganze Saal bei „Herrn Pastor sin Kau“ aus voller Kehle mitanstimmen.
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