Damals in Döhren: Als die Wolle verschwand

Blick auf den historischen Rundbau der Döhrener Wolle.

Hannover: Döhren | Seit über 30 Jahren gehe ich mit der Kamera auf Pirsch und begleite das Geschehen im späteren Stadtbezirk Döhren-Wülfel fotografisch. Einige der Aufnahmen von damals scanne ich jetzt nach und nach ein, um sie ins digitale Zeitalter herüber zu retten. Unter der Überschrift "Damals in Döhren" bzw. "Damals in ..." möchte ich den myheimat-Usern kleine Einblicke in mein Fotoarchiv geben. Vielleicht erinnert sich ja der eine oder andere Leser selbst noch an die damaligen Ereignisse oder erkennt sich gar auf einen der alten Bilder wieder.

Heute: Als die Wolle verschwand

Alte Bilder von der Döhrener Wolle waren ja schön öfters hier eingestellt worden. Jetzt habe ich noch ein weiteres historisches Foto entdeckt. s entstand im Frühjahr 1978. Der Blick geht über das fast freigeräumte Gelände der Wollwäscherei zur St. Petri-Kirche, dessen Turm sich im Hintergrund in den Himmel reckt. Links schiebt sich der sogenannte Rundbau ins Bild.

Ursprünglich sollte das halbkreisförmige Gebäude mit dem Turm erhalten bleiben, dann kam doch die Abrissbirne. Am Turm war als Relief ein Widderkopf angebracht. Wenigstens der sollte der Nachwelt überliefert werden. Doch die Steinmetzarbeit zerbrach beim Abbruch. Immerhin: Die Fassade des hier neu entstandenen Wohngebäudes schmückt eine moderne Nachbildung des alten Widderkopfes.

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2 Kommentare zum Beitrag
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Jürgen Bruns aus Lehrte am 25.01.2012 um 08:59 Uhr  
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Manfred Wittenberg aus Nebra (Unstrut) am 25.01.2012 um 18:07 Uhr  
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