Aloe, nicht nur eine Heilpflanze

Was bei uns auf der Fensterbank meist recht schmucklos vor sich hin kümmert (Bild 2), ist an geeigneten Standorten in der Natur oder in Parks eine beeindruckende Schmuckpflanze.

Sie blüht im Spätsommer/Herbst und füllt ganze Hänge und große Flächen mit den auffälligen Blüten.

"Aloe arborescens" blüht rot - die Stammform (Aloe vera / Aloe perfoliata) hat gelbe Blüten.

Der Blütenstand wird bis zu einem Meter hoch und die spitz zulaufende Blütentrauben sind 30 bis 40 Zentimeter lang.

Die Pflanzen kommen ursprünglich von der arabischen Halbinsel, sind aber inzwischen in allen ausreichend warmen Ländern verbreitet.

Als Heilpflanze ist die Bedeutung erheblich zurück gegangen, da es besser verträgliche Mittel gibt.

Früher wurde Aloe zur kurzfristigen Behandlung gelegentlich auftretender Verstopfungen verwendet und es werden der Pflanze entzündungshemmende, wundheilende und immunstimulierende Eigenschaften zugeschrieben.

Die Kehrseite der Medaille ist, dass Aloe bei Falschdosierung und/oder längerer Einnahme Störungen im Wasser- und Elektrolythaushalt verursacht.

Es kommt zu Kaliumverlusten und im Urin können Eiweiß und Blut auftreten. Bei Überdosierung kommt es zu Vergiftungserscheinungen, die sich in krampfartigen Schmerzen und schweren Durchfällen äußern, die zu lebensbedrohlichen Elektrolyt- und Wasserverlusten führen können. Auch Nierenentzündungen sind beschrieben.
(siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Echte_Aloe)

Da erfreuen wir uns doch lieber an der Blütenpracht.
1 1
1
1
1
1
1
1
1
5
Diesen Mitgliedern gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Lesen Sie auch die Bildkommentare zum Beitrag
2 Kommentare
18.044
Elena Sabasch aus Hohenahr | 17.12.2013 | 17:12  
22.682
Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 18.12.2013 | 00:56  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.