Dr. Hans Reichhart als Vorsitzender der Jungen Union Bayern wiedergewählt

v.l. JU-Kreisvorsitzende Barbara Reichhart, Yvonne Kastler, stellv. JU-Kreisvorsitzende Stefanie Wagner, Dominik Rieder, Staatsminister Dr. Markus Söder, MdL, JU-Kreisschatzmeister und Stadtrat Stefan Baisch, JU-Landesvorsitzender Dr. Hans Reichhart, MdL

Der Landtagsabgeordnete Dr. Hans Reichhart wurde am Wochenende erneut zum Landesvorsitzenden der Jungen Union Bayern gewählt. Mit dem Ergebnis von 95,98 Prozent, einem Ergebnis, das kein weiterer Landesvorsitzender der anderen Bundesländern in den letzten Jahren einfahren konnte, wurde der 33-Jährige an der Spitze der mit über 26.000 Mitgliedern größten politischen Jugendorganisation Bayerns bestätigt. Zu den ersten Gratulanten gehörten die Vertreter des JU Kreisverbands Günzburg.

Inhaltlich beschäftigte sich die Junge Union im Rahmen ihrer Landesversammlung vor allem mit der Flüchtlingskrise und den wirtschaftlichen Zukunftsaussichten Bayerns. Dabei diskutierten die gut 270 Delegierten aus allen Teilen des Freistaats im unterfränkischen Veitshöchheim mit Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer, Finanzminister Markus Söder, Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Justizminister Winfried Bausback.
Zuvor hatte Dr. Hans Reichhart in seinem Rechenschaftsbericht vor allem die Stärken der Jungen Union betont: „Die Junge Union ist die einzige politische Nachwuchsorganisation, bei der klar ist wofür sie steht und was sie bewegen kann. Mit 1.500 Gemeinde-, Stadt- und Kreisräten ist die JU die nach CSU, SPD und Freien Wählern die viert erfolgreichste kommunalpolitische Kraft. Sie ist der Stachel im Fleisch der CSU, der auch gegenüber der Mutterpartei unbequem sein kann. Gleichzeitig spricht die Junge Union immer wieder offen die Themen an, die Menschen bewegen!“ So habe die JU bereits im vergangen Jahr ein Burka-Verbot in Bayern gefordert, sich klar bei der Frage G8/G9 positioniert und immer auf eine generationengerechte Lastenverteilung gedrängt. Auch stehe die Junge Union ganz klar für eine Politik ohne neue Schulden.
Dr. Hans Reichhart machte in diesem Zusammenhang deutlich, dass eine Neuverschuldungspolitik auch nicht in Sondersituationen vorkommen dürfe. Mit Blick auf die Flüchtlingskrise bedeute das, dass Pragmatismus nicht dazu führen dürfe, jetzt die eigenen Grundsätze über Bord zu werfen: „Die Flüchtlingskrise ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Aber sie ist eben auch eine Aufgabe, die wir hier und heute lösen müssen. Und zwar nicht auf den Schultern künftiger Generationen. Jede Generation muss ihre Probleme, ihre Herausforderungen selbst lösen. Es wäre geradezu aberwitzig, jetzt, in einer der erfolgreichsten wirtschaftlichen Zeiten Bayerns und Deutschlands wieder an neue Schulden zu denken, da wir und die nachfolgenden Generationen mit den Herausforderungen der Integration genug zu tun haben. Da brauchen sich nicht auch noch zusätzliche Schulden!“
Ebenfalls deutliche Worte bezüglich der Flüchtlingskrise fand Günzburgs JU Kreisvorsitzende Barbara Reichhart. Für sie ist es wichtig, dass jeder Mensch menschenwürdig untergebracht und behandelt werden sollte und dass die Einhaltung dieses Standards, die in Bayern bereits jetzt schon erfüllt werden auch zukünftig eingehalten werden müssen. „Mit über 3000 neuen Stellen für Lehrkräfte, Polizei und in der Justiz stellt der Freistaat Weichen für die anderen Bundesländer. Auch unser Landkreis Günzburg leistet in der Arbeit mit Asylbewerbern überobligatorisches.“
Ganz ähnlich sah es auch der Günzburger JU Stadtrat Stefan Baisch. Er bekräftigte, dass die Politik die Sorgen der Menschen ernst nehmen müsse. So dürfe nicht jeder, der sich kritisch äußert gleich als rechtsextremistisch bezeichnet werden. „So ein Verhalten schafft nur Frustration und Enttäuschung. Wir brauchen die Ehrlichkeit, Probleme auch als solche zu benennen.“ Zudem sorgt sich die Junge Union Günzburg auch um die künftige Entwicklung der Europäischen Union: „Derzeit erleben wir ein Versagen Europas. Aber die Krise gibt uns auch die Möglichkeit Europa neu zu denken. Verantwortungen zu definieren, zu zeigen wo Brüssel an seine Grenzen stößt, darüber zu diskutieren was gemeinsame europäische Werte sind und auch deutlich zu machen, was Zusammenhalt in Europa tatsächlich heißt – diese Aufgaben müssen wir jetzt angehen. “
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