Ausstellung am Sonntag letztmals geöffnet

Bisher Unbekanntes und Schicksale kamen ans Tageslicht beim Aufruf Beiträge zu den Auswirkungen des ersten Weltkrieges auf die Gemeinde Gundremmingen beizusteuern. Der örtliche Heimatverein unter der Leitung des ersten Vorsitzenden Hans Joas stellte dazu wieder eine Sonderausstellung zusammen. Diese ist nur noch diesen Sonntag, 4.1.2015 von 14 bis 17 Uhr im Nebengebäude des Rathauses zu sehen. So ein von der Mutter mitgegebenes Amulett des heiligen Antonius mit der Kugel, die glücklicherweise keine größere Verwundung zurück ließ. Oder auch ein Festabzeichen von der 50jährigen Gründungsfeier des einst existierenden Krieger- und Soldatenvereins aus dem Jahre 1933, das darauf schließen lässt, dass der Verein wohl 1883 gegründet wurde und wovon es bisher keine Dokumente gab. Es blieb auch nicht bei den auf dem Kriegerdenkmal und der Ehrentafel des Vereins festgehaltenen 26 Gefallenen. So kam ein weiterer Toter dazu und die Feldzugteilnehmer stiegen von 81 auf bisher bekannten 105 Gundremminger bei damals rund 700 Einwohnern. Hans Joas hat dies in einen Ortsplan eingezeichnet. So wird u.a. gezeigt, dass fünf Söhne aus einer Familie ins „Feld der Ehre“ ziehen mussten und mehrfach von drei Brüdern zwei nicht mehr nach Hause kamen.
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