Nach grüner Farb mein Herz verlangt
Nach grüner Farb mein Herz verlangt
in dieser trüben Zeit,
der grimmig Winter währt so lang,
der Weg ist mir verschneit.
Die süßen Vöglein jung und alt,
die hört man lang nit meh.
Das tut des argen Winters Gwalt,
die treibt die Vöglein aus dem Wald
mit Reif und kaltem Schnee.
Er macht die bunten Blümlein fahl
im Wald und auf der Heid,
dem Laub und Gras allüberall,
dem hat er widerseit.
All Freud und Lust wird jetzo feil,
die uns der Sommer bringt.
Gott geb dem Sommer Glück und Heil,
der zieht nach Mittentag am Seil,
dass er den Winter zwingt.
(Michael Praetorius, * 1571, † 1621)
Was zu lange dauert, wird manchmal zur Plage. Ich freu mich auch auf Wärme, Blüten und Grün.
...bestimmt hat der Winter auch seine Reitze, vielleicht sind wir´s nicht mehr gewöhnt, daß er so lang und anhaltend uns in Beschlag nimmt. Aber ehrlich gesagt freu ich mich auch schon auf das erste, zarte Grün.
vg w.
Dem guten Praetorius erging es im 16. Jahrhundert nicht anders als uns. :)))
Gemach, gemach! Alles zu seiner Zeit ...
Das Gedicht und der nette Schnappschuss zeigen uns dass nach dem Winter wieder ein Frühling kommt.
Gruß Hermann.
Der Frühling ist bald da, nur Geduld.
...ich warte auch schon soooooo sehr drauf aber es schneit noch immer .............
wirklich schöne Zeilen von Dir danke fürs aufmuntern ............er kommt bestimmt der FRÜHLING!!!
Hallo Corinna,
nach dieser langen Frostperiode mit hohem Schnee muss ja bald Winterende sein.
Die Geduld ist längst gestorben aber die Hoffnung stirbt zuletzt - die Hoffnung
auf Frühling !
Bald wird es wieder grün !
Gruß Harry






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