Sportstadt Gersthofen: Beim Richtfest zur neuen Turnhalle der Mittelschule zeigt sich das Ausmaß des Bauprojekts

v.l. Peter Krauß (Rektor Paul-Klee-Gymnasium), Bürgermeister Michael Wörle und Sigrid Puschner (Rektorin der Mittelschule)
 
Entwurf des Münchner Architekturbüros Behnisch & Architekten
Ein Meilenstein wurde bewältigt - mit diesen Worten begrüßt Gersthofens Erster Bürgermeister Michael Wörle die zahlreichen Gäste beim Richtfest zur neuen Turnhalle der Mittelschule. Wie wichtig der Bau für Gersthofen ist, zeigte sich an der großen Anzahl der Gäste. Neben vielen Stadtratsmitgliedern kamen unter anderem der stellvertretende Landrat Heinz Liebert, die Landtagsmitglieder Herbert Woerlein und Johann Häusler, die Rektoren der Mittelschule und des Paul-Klee-Gymnasiums Sigrid Puschner und Peter Krauß, der Präsident des TSV Gersthofen Hinrich Habenicht sowie die Mitarbeiter des beauftragten Architekturbüros Behnisch & Architekten und die am Bau beteiligten Arbeiter. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Stadtkapelle Gersthofen.

Über 9 Millionen Euro für die Turnhalle

Im vergangenen Sommer begannen die Bauarbeiten, die aufgrund eines Munitionsfundes nun länger dauern werden als zunächst geplant. Eigentlich sollte die Turnhalle bereits im September 2015 fertig sein, nun ist Dezember der neue Termin. Wörle ist zuversichtlich, dass sowohl der Zeit- als auch der Budgetplan eingehalten werden können. Allein die Turnhalle wird 9,2 Millionen Euro kosten, für Turnhalle und die neue Mittelschule, dessen Gebäude zum neuen Schuljahr im September 2017 bezogen werden soll, sind 32,1 Millionen Euro veranschlagt. Für Wörle sind die Turnhalle und die Mittelschule ein Vorzeigeprojekt, das den Schulbetrieb voranbringen und auch den Vereinen von Nutzen sein soll. Sowohl die Sportvereine, wie der TSV Gersthofen, als auch die Musikvereine sollen die Halle nutzen dürfen. „Der Spaß soll nicht zu kurz kommen“, so Wörle, auch wenn in der Halle schriftliche Prüfungen geschrieben werden.

Mittelschule und Gymnasium profitieren

Bevor der Zimmermann auf dem Dach der Turnhalle den traditionellen Richtspruch las, äußerten auch Architekt Stefan Behnisch und der stellvertretende Landrat Heinz Liebert ihre Freude über das Bauprojekt. Behnisch ist es wichtig, dass die Architektur des Baus sich am Menschen orientiert und das Haus, das jetzt schon in seiner Form erkennbar sein, als Lehr- und Lernort gesehen wird. Liebert betonte die Wichtigkeit des Neubaus für den Landkreis. In diesem Zusammenhang verwies er auch auf das benachbarte Paul-Klee-Gymnasium, das in den nächsten Jahren entweder generalsaniert oder neugebaut werden soll. Der stellvertretende Landrat sieht beide Gebäude nicht getrennt; beispielsweise müsse für beide Schulen ein gemeinsames Energieversorgungskonzept entwickelt werden.

Sportstadt Gersthofen


Von der neuen Turnhalle wird neben der Mittelschule auch das Paul-Klee-Gymnasium profitieren, denn beide bieten das Projekt „Ganztagsklasse Sport“ an, das sportliche Nachwuchstalente im sportlichen und schulischen Rahmen zusammen mit dem DFB fördert. Zusätzliches Training im Rahmen des Vormittagsunterrichts, Hausaufgabenbetreuung, Nachhilfe und zeitlich flexible Klausurtermine sollen den Nachwuchstalenten ermöglichen, Sport und Schule miteinander zu kombinieren. Gersthofen bietet dafür die besten Voraussetzungen, nicht zuletzt mit der neuen Turnhalle. Wörle freut sich, dass die Musikerstadt Gersthofen nun sich auch als Sportstadt bezeichnen kann.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.gersthofer | Erschienen am 04.07.2015
Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.gersthofer | Erschienen am 17.12.2015
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