Musikschule Gersthofen ist gut aufgestellt

Heinz Abele und Rolf Camminadi (von links) wurden unter anderem für ihre langjährige Treue zur Sing- und Musikschule Gersthofen geehrt. Darüber freuten sich Musikschulleiter Robert Kraus, Vorsitzender Armin Gaurieder und Schatzmeisterin Maria Vogel (von rechts).
Gersthofen: Sing- und Musikschule |

Inklusion und Kooperation waren unter anderem Themen bei der Jahreshauptversammlung der Sing- und Musikschule Gersthofen. Hier sei die Einrichtung bereits bestens aufgestellt, meinte Vorsitzender Armin Gaurieder.

Bei der Inklusion, also dem gleichberechtigten Miteinander verschiedener Menschen, habe vor allem der Unterricht mit der Veeh-Harfe an der Franziskus-Förderschule und im Seniorenheim Erfolg gezeigt, berichtete Gaurieder der Versammlung. Auch bei den Kooperationen sehe sich die Einrichtung auf einem guten Weg. Diese würden bereits mit dem Paul-Klee-Gymnasium, der Mittelschule, der Internationalen Schule Augsburg und einem Hort durchgeführt, hinzu käme eine intensive Zusammenarbeit mit diversen Musikvereinen in der Region.
Thematisiert wurden auch die Ganztagesschulen. Hier sah Musikschulleiter Robert Kraus für die Sing- und Musikschule sowohl Perspektiven als auch Chancen für die Bildungsarbeit, aber auch Gefahren. „Es werden von Jahr zu Jahr weniger Kinder und Jugendliche Zeit haben, nachmittags zum Unterricht in die Musikschule zu kommen“, machte Kraus aufmerksam. Dadurch würden Musikschullehrer künftig wohl tendenziell verstärkt Instrumentalunterricht an den Schulen geben müssen.

Auch Eltern mit im Boot

Armin Gaurieder ließ in seinem Bericht die wichtigsten Aktionen und Aktivitäten des abgelaufenen Vereinsjahres Revue passieren. Dabei erinnerte er unter anderem an das Musical „Leben im All“. Bei dieser musikalischen Reise durch die Galaxie in der ausverkauften Stadthalle seien über 270 Akteure beteiligt gewesen, sagte er stolz. „Auch die Eltern der Musikschüler waren beim Kostüme nähen, Schminken und Frisieren mit im Boot.“ Die Aufführung habe viel zum Miteinander beigetragen, aber auch zu Motivation, Disziplin und Pflichtbewusstsein, so Gaurieder.
Als weiteren Höhepunkt nannte der Vorsitzende den Festakt im Strasser-Bürgersaal zum 20-jährigen Bestehen des Musikschulgebäudes an der Quellenstraße. Dort habe ein Stelldichein von Freunden, Sponsoren und Politprominenz stattgefunden. Noch immer sei man sehr froh, in diesem Gebäude qualifizierten Unterricht erteilen zu dürfen, betonte Gaurieder. Auch wenn das Domizil schon etwas zu klein geworden sei, räumte er ein.

„Singende Stadt“

Musikschulleiter Robert Kraus machte auf die vielen Auftritte der Ensembles, Orchester und Chöre der Musikschule in der Region aufmerksam, sei es bei Kirchenkonzerten oder den Kol-La-Faschingssitzungen. Zudem verwies er auf die künftigen Ziele der Musikschule. „Für 2017 planen wir wieder die Aufführung eines Musicals“, gestand er. Großer Wert werde weiterhin auf die Kooperationen gelegt. Zudem plane er mit allen Chören in Gersthofen eine Veranstaltung unter dem Titel „Singende Stadt“ durchzuführen. Auch für neue Ensembles habe die Schule immer ein offenes Chor, so wie für das unlängst initiierte Seniorenensemble „Spätlese“.

Gut gewirtschaftet

Schatzmeisterin Maria Vogel sprach von geordneten Finanzen. Die Einnahmen der Musikschule beliefen sich im vergangenen Jahr auf knapp 702 000 Euro. Die Ausgaben seien ähnlich hoch gewesen, so Vogel. Dennoch sei es gelungen, eine Rücklage in Höhe von 15 000 Euro für den Kauf von notwendigen Instrumenten zu tätigen.
Ehrungen wurden auch durchgeführt. Vorsitzender Armin Gaurieder zeichnete Mitglieder für langjährige Vereinstreue aus: Sylvester Wiedemann, Wolfgang und Elke Polster (für jeweils 40 Jahre) sowie Rolf Camminadi, Heinz Abele, Günter Kloss und Brigitte Schwegler (für jeweils 25 Jahre).
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.gersthofer | Erschienen am 02.04.2016
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