Jahreshauptversammlung der Arbeiterwohlfahrt Friedberg

AWO Jahreshauptversammlung
 
Roland Eichmann, 1. Bürgermeister der Stadt Friedberg
 
Günter Vogt, Vorsitzender des AWO Kreisverbandes und stellvertretender Vorsitzender des Präsidiums der schwäbischen Arbeiterwohlfahrt
Friedberg: AWO Seniorenheim am Rothenberg |

Einstimmige Entlastung des Vorstandes der AWO Friedberg durch die Mitglieder

Peter Feile, Vorsitzender des AWO Ortsvereines Friedberg, begrüßte die anwesenden Mitglieder und Gäste. Besonders bedankte er sich für ihr Kommen und die damit verbundene Wertschätzung bei Roland Eichmann, 1. Bürgermeister der Stadt Friedberg und Günter Vogt, Vorsitzender des AWO Kreisverbandes und stellvertretender Vorsitzender des Präsidiums der schwäbischen Arbeiterwohlfahrt.
In seinen Grußworten erinnerte Peter Feile an die lange Tradition der Friedberger AWO und damit verbunden auch die des Seniorenheimes. Mit Stolz konnte er berichten dass mit der Renovierung und Umgestaltung des Festsaales, die gesamte Modernisierung des Hauses seit dem Jahr 2005 ihren Abschluss fand. Nicht nur die heutige Hauptversammlung fand nun zum ersten Mal in den neuen Räumlichkeiten statt, auch werden diese seitdem vielfältig intern und extern genutzt. Nicht zuletzt erinnerte er an den Hauptinitiator der Einrichtung, den ehemaligen 1. Bürgermeister und stellvertretender Vorsitzender der AWO Schwaben Max Kreitmayr. Dieser veranlasste seiner Zeit, ein großflächiges Wandbild für den Festsaal, mit dem Motiv eines Kupferstiches der Stadt Friedberg um 1690. Im Andenken an seine Person und seine Verdienste um die Friedberger AWO wurde dieser Stich in das Gesamtkonzept des Saales integriert. Anschließend gedachten die Anwesenden der ehemaligen verstorbenen Mitglieder des Ortsvereines.
Für einen Wohlfahrtsverband wie die AWO ist es besonders wichtig über das Geleistete zu berichten, unter dem Motto „Tue Gutes und rede davon“ verstehen wir Pressearbeit, so Peter Feile. Daraufhin bedankte er sich bei Joachim Meyer, Redaktionsleiter bei myHeimat, für seine langjährige Begleitung der AWO Friedberg. An der heutigen Veranstaltung konnte er wegen der Taufe seiner Tochter nicht teilnehmen, herzliche gute Wünsche an dieser Stelle für ihn und seine Familie von allen Anwesenden.
In seinen Grußworten betonte Roland Eichmann, 1. Bürgermeister der Stadt Friedberg, die Offenheit der AWO als Verband und hob deren Wichtigkeit für die Stadt hervor. Er selbst ist bereits seit 15 Jahren Mitglied der Arbeiterwohlfahrt und wird demnächst in den hiesigen Ortsverein wechseln. Friedberg wird immer älter, die jungen Leute und Familien ziehen weg. Viele Bürger aus den zu Friedberg gehörenden Gemeinden wünschen sich im Alter in die Kernstadt zu ziehen, doch es fehlt am Wohnraum. Darin sieht die Stadt eine der Aufgaben für die Zukunft, passenden und bezahlbaren Wohnraum anzubieten. Unter der bewährten Führung wünschte er der örtlichen Arbeiterwohlfahrt weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt und sehe auch dass die Zukunft des Verbandes gesichert ist.
Günter Vogt, Vorsitzender des AWO Kreisverbandes, habe in seiner 40 jährigen Tätigkeit im Vorstand die positive Entwicklung des Ortsvereines und der AWO Einrichtungen miterlebt. Besonders gelungen sei die nun abgeschlossene Modernisierung des Seniorenheimes und den neu gestalteten Außenanlagen. Im Landkreis Aichach – Friedberg befinden sich zahlreiche Einrichtungen der schwäbischen Arbeiterwohlfahrt, Kindergärten, Horte und weitere Seniorenheime. Vor allem seien alle Einrichtungen auch gut ausgelastet, betonte er. Der AWO Kreisverband, mit immerhin 10% der Mitglieder Schwabens, nehme dabei eine besondere Rolle ein. Gemeinsam mit den Ortsvereinen habe der Kreisverband aber auch für die jüngere Generation einiges zu bieten. Gerade in der Ferienzeit seien die Stadtranderholung oder der Urlaub auf dem Bauernhof in Hopfgarten sehr beliebt bei den Jugendlichen und das nicht nur bei den AWO Mitgliedern.
Im Bericht des Vorstandes, verwies Peter Feile nochmals auf die Schaffung des neuen Büros und der Modernisierung des Festsaales. Bis dahin war es ein langer Weg, auf dem die eine oder andere Idee aber auch wieder verworfen werden musste. Weiterhin konnte er über die vielfältigen Aktivitäten des Ortsvereines berichten. So z. B. über die regelmäßigen Ausflüge, Vorträge zu aktuellen Themen, Teilnahme an der Aktion „Saubere Stadt“, Vorstellung der AWO beim Rotary Club, Besuch des Altstadtfestes, Mitgestaltung des Ferienprogrammes der Stadt Friedberg, Besuch des Kreisseniorennachmittages, gemeinsamer „Tag der Offenen Tür“ und Vernissage mit dem AWO Seniorenheim, dem Weihnachtsausflug sowie der Weihnachtsfeier. Weitere gemeinsame Veranstaltungen im Seniorenheim sind die Filmnachmittage und die Seniorengymnastik. Wie jedes Jahr unterstützte der Ortsverein soziale Projekte und besonders auch bedürftige Personen. Zu Weihnachten konnte 23 Bewohnern des Seniorenheimes ein Sachgeschenk übergeben werden sowie der Einrichtung eine Spende für die Anschaffung von Gartentischen und für die Kinder des AWO Hortes in Friedberg Süd spendete der Ortsverein ein hölzernes Schaukelpferd. Aber auch in den neu gestalteten Festsaal wurde für die monatlichen Treffs nochmals investiert, dafür wurde die komplette Ausstattung zur Bewirtung neu angeschafft. Seit Mai findet nun jeden vierten Dienstag im Monat im neuen Büro die kostenlose Rechtsberatung mit Rechtsanwältin Frau Simone Hörmann von und zu Guttenberg statt. Im Rahmen der 750 Jahr Feier der Stadt Friedberg ist ein Besuch der Festwoche geplant und die AWO beteiligt sich mit der Ausrichtung der Sozialkonferenz an den Feierlichkeiten. Geplant sind weiterhin im nächsten Halbjahr ein Computerclub und ein offenes Gesprächsforum zu beleben. Abschließend betonte Peter Feile, dass diese Vielfalt an Angeboten und die Verwaltung des Vereines nicht ohne die ehrenamtliche Unterstützung der Vorstandsmitglieder möglich wären. 2004 habe er den Vorsitz übernommen und könne feststellen dass der Verein finanziell, trotz der getätigten Investitionen, solide dasteht, aber auch die Mitgliederentwicklung über die Jahre generationsübergreifend stabil geblieben ist. Mit 75 Jahren und nach nun 10 Jahren als Vorstand müsse er einsehen einige Aufgaben nicht mehr übernehmen zu können und somit im Herbst zu den Neuwahlen nicht mehr antreten.
Da Johannes Sasse sich noch im Urlaub befand, gab den vorbereiteten Kassenbericht der stellvertretende Kassier Bernd Bante ab. Das heutige Vereins- und Steuerrecht verlangt eine akribische Verwaltung der Finanzen, diese Aufgabe habe Johannes Sasse hervorragend und sehr exakt bewältigt, deshalb auch an ihn ein großes Dankeschön für die geleistete Arbeit. Die Mitglieder können nun jederzeit den Bericht und die Zahlen einsehen. Durch die getätigten Investitionen überstiegen die Ausgaben die diesjährigen Einnahmen und auch im nächsten Jahr wird dies noch einmal der Fall sein. Dadurch bleibt der Verein aber weiterhin finanziell solide aufgestellt, durch die jahrzehntelange wirtschaftliche Ausrichtung des Vereines sind diese Mittel im Vorfeld als Vermögen erwirtschaftet worden.
Für den rechtlich eigenständigen Senioren Club berichtete die Vorsitzende Wally Walkmann. Neben den regelmäßig stattfindenden Monatstreffen im AWO Seniorenheim gab es interessante Vorträge, den traditionellen Faschingsball, die Weihnachtsfeier mit Theatervorführung und im Januar die Jahresversammlung mit Neuwahl der Vorstandschaft. Natürlich wurden auch wieder viele Ausflüge angeboten, welche bevorzugt in der Zeit der Renovierungsarbeiten lagen. Weiterhin informierte sie darüber, dass das alte Geschirr, Besteck etc., auf Beschluss des Vorstandes von Ortsverein und Senioren Club, als Spende an die Rumänienhilfe übergeben wurde und somit noch einem nützlichen Zweck zugeführt werden konnte. Aktuell ist am 01.08.2014 eine Fahrt an den Chiemsee geplant, Anmeldungen können noch entgegen genommen werden.
Theo Preischl berichtete als Revisor über die durchgeführte Kassenprüfung. Im Vorfeld haben er und Revisorin Gerda Schmittner den Kassenbericht geprüft, bestätigten die hervorragende Arbeit und empfehlen der Versammlung die Entlastung des Kassenwartes.
In der anschließenden Diskussion ging es vor allem um die Länge der Tagesausflüge, da die An- und Abreise sich für einige Teilnehmer als zu lang gestalte.
Mit 100 % stimmten die Mitglieder den Berichten zu und entlasteten den Vorstand.
Traditionell ehrt der Vorstand jährlich zur Jahreshauptversammlung langjährige Mitglieder der AWO. So konnten 2013 für 25 Jahre Mitgliedschaft Ehrungen erfolgen, seit dem 01. Mai 1974 ist Rudolf Feichtenbeiner und somit seit 40 Jahren Mitglied der AWO. Als Vorsitzender überreichte Peter Feile die Ehrennadel, Urkunde und ein kleines Präsent.
Zur Begrüßung verwies Peter Feile auf die lange Tradition des AWO Ortsvereines Friedberg, 1947 wurde dieser gegründet. Ein Gründungsmitglied, Frau Traudl Slavik, ist immer noch aktiv dabei und würde 2017 dann für 70 Jahre AWO Mitgliedschaft geehrt werden können.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin friedberger | Erschienen am 05.07.2014
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