In Bayern würden Tradition und Fortschritt vorbildlich miteinander verbunden, und so soll es auch bleiben

CSU Ortsverbandsvorsitzender Florian Fleig begrüßt seine hochkarätigen Gäste
Friedberg: Politische Wochen | Wieder ein interessantes Thema aus dem Programm des CSU-Stadtverbands Friedberg gab es im Rahmen der "politischen Wochen" mit Thomas Kreuzer, dem Vorsitzender der CSU-Fraktion im bayerischen Landtag. Im gut besuchten Zieglerbräusaal äußert sich der Spitzenpolitiker zur Flüchtlingspolitik. Doch zuvor gab es durch Ortsvorsitzenden Florian Fleig Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften. So begrüßte er nicht nur die interessierten Besucher und den Fraktionsvorsitzenden im Landtag, sondern auch die vier Ehrengäste mit 25 – 40 und 50 Jahre CSU Angehörigkeit. Eine Urkunde mit Nadel erhielt Bernd Kling für 25 Jahre, Frau Gabriele Raab und Herr Müller für jeweils 40 Jahre und Johannes Schreier sogar für 50 Jahre CSU Mitgliedschaft. Herzliche Gratulation.

70 Jahre CSU, da darf man in Bayern wirklich stolz sein, beginnt Thomas Kreuzer seinen Vortrag. Zugleich lobte er das Engagement, sowie die Themen, des CSU Stadtverbandes innerhalb 4 politischen Wochen. Das findet man selten, so Kreuzer. Dann äußerte er sich zu seinem Hauptthema, dem bayerischen Integrationsgesetz . In Bayern würden Tradition und Fortschritt vorbildlich miteinander verbunden, und so soll es auch bleiben. So meinte der Fraktionsvorsitzende der CSU im bayerischen Landtag „Unsere Menschen sollen entscheiden, wie viele Ausländer zu uns kommen können.“ „Die Politik in Berlin hat viel zu spät reagiert“, erklärte er und bezweifelte, dass alle, die gekommen seien, Flüchtlinge sind. Viele hätten den Zuzug auch aus rein materiellen Gründen gesucht. Nun gelte es, ein Konzept zu haben, um notfalls an den Grenzen beim Überschreiten einer zu fixierenden Obergrenze Menschen auch zurückweisen zu können. Das Grundgesetz ermögliche dies, so Kreuzer. Ausdrücklich sprach er sich für den „Grundsatz der Humanität“ aus. Als christliche Partei sei die CSU aufgefordert, Menschen in Not zu helfen. Diese Hilfe müsse in den Flüchtlingslagern ansetzen. „Dort muss nicht nur die Verpflegung gesichert sein“, sagte Kreuzer, auch Bildungs- und Entwicklungschancen müssten den Kindern und Jugendlichen gegeben werden. Nach dieser leidenschaftlich vorgetragenen Darlegung des gewissermaßen zweitmächtigsten Mannes im Freistaat, gab es eine nicht weniger emotionale Diskussionsrunde. Ein voller Erfolg des politisch aktiven CSU Stadtverbandes.
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