Zum 80. Geburtstag von Ernst Wollrab kamen zahlreiche Politiker und Vertreter der sudetendeutschen Volksgruppe.

Hier sind Altbürgermeister Albert Kling und Altlandrat Dr. Theo Körner mit ihren Frauen
Friedberg: SL Kreis | "Keine Bevölkerungsgruppe in Deutschland ist mehr an einer Versöhnung interessiert als die Sudetendeutschen." Ein Satz, den der Kreisobmann Ernst Wollrab auch wirklich meint und auch lebt. Und so traf bei seinem Empfang zum 80. Geburtstag im Stätzlinger Pfarrheim die gleich zur Begrüßung gespielte Egerländerpolka, Egerlander holt euch zamm" genau den Kern Der Akkordeonspieler und Obmann der Stätzlinger SL Peter Gürtler weiß, dass Wollrabs Motto " SL holt euch zamm" ist und bleibt.
In seiner Begrüßungsrede meinte Gürtler, dass in den 47 Jahren ein Ernst Wollrab als Kreisobmann, es immer wieder mit seiner ausgleichende, freundliche und gleichzeitig bestimmte Charakter fertig brachte, die Vertriebenen im Landkreis Aichach-Friedberg zu vereinen und zusammenführen, obwohl oft, wenn 10 Personen befragt werden 15 Meinungen herauskommen, so Gürtler.
Kreis-Geschäftsführer Franz Böse führte nun souverän durch die Feier und so freute er sich, einen ganz besonderen Besuch ankünden zu dürfen. Es zeugt von Wollrabs Bedeutung in Deutschland, wenn der Sprecher der sudetendeutschen Volksgruppe auf Bundesebene und ehemaligen CSU-Europaabgeordneten, Bernd Posselt, sowie seinem Kollegen Steffen Hörtler, dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden der sudetendeutschen Landsmannschaft den in vielen Gremien vertretenen Obmann mit ihren Besuch beehren.
Posselt erinnerte in seiner Rede an den Beginn der so genannten "organisierten Vertreibung" von Millionen Menschen ab Januar 1946. Und den 11 Jähriger verschlug es nach Friedberg. Es wurde eine neue Heimat gefunden, ohne die alte zu vergessen. Mit Leidenschaft habe der Jubilar schon als Jugendlicher für den Zusammenhalt der Sudetendeutschen und für den Ausgleich und den Bau von kulturellen Brücken eingesetzt, so Posselt.
Doch auch als Kommunalpolitiker der CSU hat er sich einen Namen gemacht. Deshalb ist es selbstverständlich, dass viele frühere Weggenfährten sich zum Festakt anlässlich seines 80. Geburtstags kamen um ihn persönlich gratulieren zu dürfen.
Zum Schluß, nachdem noch viele Grußworte unter anderem auch von Altlandrat Christian Knauer gesprochen waren, bedankte sich Ernst Wollrab gerührt bei allen Gratulanten. Besonders freute er sich über die aktuelle Ausstellung „Erzwungene Wege“, Er bezeichnete die Ausstellung in Aichach als das schönste Geburtstagsgeschenk. Dann verabschiedete er seine Gäste bis spätestens zum 90. Geburtstag – solange würde er brauchen, um geschenkte Bücher und Dokumente zu lesen
2
2
1
1
2
1 2
1
1
1
1
1
1
1
1
1
2
1
3
Diesen Mitgliedern gefällt das:

Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.friedberger | Erschienen am 05.09.2015
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Lesen Sie auch die Bildkommentare zum Beitrag
2 Kommentare
60.892
Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 21.07.2015 | 19:56  
47.899
Christl Fischer aus Friedberg | 23.07.2015 | 13:00  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.