Beliebte Tradition auch am Friedberger Rothenberg

... unser Mai - Bäumchen steht ...
Friedberg: AWO Seniorenheim am Rothenberg |

Maibaumfest für unsere Senioren und Ehrenamtlichen Helfer

Der genaue Ursprung des Brauches ist bis heute nicht sicher geklärt. Wahrscheinlich geht der grüne Baum schon auf eine Baum- und Waldverehrung in germanischer Zeit zurück. Belege aus dem Mittelalter zeigen, dass man im Frühjahr in die Wälder zog, um frisches Grün zu schneiden und dieses in die Städte zu holen. Diese Belege gehen aus Gerichtsakten hervor, da die entsprechenden Bäume bereits damals gern gestohlen wurden. Es lässt sich jedoch nicht genau bestimmen, wann der Maibaumbrauch hierzulande heimisch geworden ist. Grüne Zweige zum Maianfang lassen sich aus dem 13. Jahrhundert nachweisen. Im Antiquarium der Münchner Residenz ist auf einem Bild von Starnberg ein Maibaum zu sehen: ein schlanker, geschälter Stamm mit Querbalken, auf denen Figurengruppen, Wappen und Handwerkszeichen befestigt sind. Gemalt hat das Bild Hans Donauer im Jahr 1598. Im ausgehenden 18. Jahrhundert entwickelte sich der Maibaum zu einem Symbol des neuen bayerischen Staats- und Selbstbewusstseins.
Mit diesem kleinen Fest wollten wir unsere Bewohner an diese schöne Tradition erinnern und uns aber auch bei den vielen ehrenamtlichen Helfern des Hauses bedanken. Auch einen kleinen Maibaum stellten wir gemeinsam auf und nach dem Kaffee gab es, von unserem Betreuungsteam selbst gemachte, Maibowle. Die Damen des Wittelsbacher Landfrauenchores sorgten mit ihren Liedern nicht nur für die passende musikalische Unterhaltung, sie begeisterten auch mit ihren schönen traditionellen Trachten und die Bewohner sowie Gäste stimmten gern in die vorgetragenen Lieder mit ein.
Ach so, da war ja auch noch dieses Versprechen: Da unsere fast 50 ehrenamtlichen Helfer sozusagen ein „Beschäftigungsverbot“ für diesen Nachmittag ausgesprochen bekommen hatten und wir uns ja mit der gemeinsamen Feier auch bei ihnen bedanken wollten, lösten unsere zwei Herren ebenfalls ihr Versprechen ein. Als „Service Team“ betreuten und verwöhnten der Einrichtungsleiter Herr Hintermayr und unser Haustechniker Herr Ackermann ebendiese langjährigen ehrenamtlichen Helfer.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.friedberger | Erschienen am 04.06.2016
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