Obstbaumpflanzaktion gemeinsam mit der Jägervereinigung

Mitglieder der Frankenberger NABU/Naturschutzjugend und der Jägervereinigung pflanzten und pflegten am Samstag Hochstammobstbäume im Rahmen des Biotopverbundprojektes Röddenauer Hutungen.
Streuobstwiesen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen der offenen Kulturlandschaft. Im Rahmen ihres Biotopverbundprojektes in der Gemarkung Röddenau hat die Naturschutzjugend seit 1989 rund 150 Hochstammobstbäume gepflanzt. Am Samstag starteten die Jugendlichen gemeinsam mit Mitgliedern der Jägervereinigung einen Pflegeeinsatz "An der Hainer Hart". Im Zuge der Flurbereinigung wurden hier NABU-Eigentumsflächen zusammengelegt und erweitert. Jugendliche und Erwachsene pflanzten gemeinsam zehn neue Bäume alter Sorten: Gravensteiner, Roter Boskoop, Geheimrat Dr. Oldenburg, Kaiser Wilhelm und Landsberger Renette. Hand in Hand wurden die Bäume fachgerecht befestigt und eingezäunt, so dass sie gegen Verbiss von Weidetieren geschützt sind. Kinder und Jugendliche übernahmen Baumpatenschaften, die mit Baumpässen bescheinigt wurden.
Ferner nahmen die Helfer die 15 Jahre alten Bäume unter die Lupe, entfernten Stockausschläge oder ergänzten die Einzäunungen. In den Kronen wurden Auslichtungsschnitte vorgenommen. Zwischendurch schmeckten die aromatischen Streuobstäpfel. Zum Abschluss gabs frisch gebackenen Apfelkuchen und Apfelsaft aus der historischen NABU-Apfelpresse in Haubern. Der Arbeitseinsatz war vom NABU gemeinsam dem Naturschutzbeauftragten der Jägervereinigung Reinhard Brandl organisiert worden. Die Zusammenarbeit der Verbände soll weiter fortgesetzt werden. Im Winter ist die Pflege von Kopfweiden geplant.
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