Fenster der Erdgeschichte - Der Rodenbacher Steinbruch

Der junge Chilene Benjamin Pradenas freute sich über ein Fossil der Pflanze Pseudovoltzia liebeana.
Eine geologische Exkursion in den Rodenbacher Steinbruch der NABU/Naturschutzjugend stieß bei Kindern und Erwachsenen auf großes Interesse. Der Burgwalder Hobby-Geologe Hartmut Kaufmann gab einen Einblick in die bedeutende Fundstätte von Pflanzenfossilien, die Teil der Geopark Grenzwelten ist. Im Rodenbacher Steinbruch sind drei geologische Einheiten des Perms aufgeschlossen. Der größte Bereich wird von den Sedimenten der Stätteberg-Formation eingenommen. Zu finden sich auch Konglomerate der Battenberg-Formation und rote kiesige Sandsteine der Geismar-Formation.
Auffällig sind die reichen Vorkommend von z.T. sehr großen Pflanzenresten in den karbonatisch gelben und gelbbraunen Feinsandsteinen der Stätteberg-Formation. Es wurden bisher drei Koniferenarten gefunden. Aber auch fünf verschiedene Muschelarten und 2 Schneckenarten weisen auf das frühere Zechsteinmeer hin. Die Exkursionsteilnehmer freuten sich ebenfalls über viele Funde. Kaufmann entdeckte ein gut erhaltenees Fossil der "Frankenberger Kornähre".
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