Ein Geschenk an die Stadt

FRANKENBERG. Was verbindet das Weihnachtsessen bei der Mutter, ein verschwundenes Haustier und der Tod einer alten Dame? Nun, ganz einfach, allen dreien wurde eine Episode in den "Frankenberger Weihnachtsgeschichten" gewidmet. Zur Buchvorstellung mit den beiden Autoren Tanja Schwarz und Joachim Hesse hatte Inge Jakobi eingeladen. 50 Zuhörer füllten die Buchhandlung bis in den letzten Winkel um sich in die Weihnachtszeit entführen zu lassen.
1995 endete die gemeinsame Schulzeit von Schwarz und Hesse an der Burgwaldschule, danach gab es wenig Kontakt. Erst der im vergangen Jahr, mit Beteiligung der Stadt Frankenberg, veröffentlichte Höradventskaldender, war die Initialzündung für die nun veröffentlichte Kurzgeschichtensammlung.
Viel Freude bereitete dem Publikum das chaotische Weihnachtsfest einer Familie in deren Wohnung am Pferdemarkt. Es wurde mitgefiebert, ob Mr. X, der ausgebüchste Hamster, wieder auftaucht. Nach dieser Geschichte von Tanja Schwarz war vielen Zuhörern bewusst, dass das Fest der Liebe manchmal reine Nervensache ist. Auch bei der ersten Geschichte aus der Feder von Joachim Hesse wurde viel gelacht. Protagonist Simon hatte sich bei einer Zeitungsumfrage zum Thema Weihnachten geäußert und war sich unsicher, was seine Eltern davon halten würden, wenn sie diese in entdeckten. Spannend wurde es bei Hesses zweiter Geschichte "Ende einer Weihnachtstradition", einem Krimi, der das Publikum annimierte sich in die beiden Ermittler hineinzuversetzen um festzustellen, wer für den Tod der pflegebedürftigen Anna verantwortlich war.
"Mit diesem Buch haben die beiden Autoren Frankenberg ein Geschenk gemacht", stellte Inge Jakobi zum Ende der Lesung fest und beschloss den Abend mit einem weihnachtlichen Gedicht von Joachim Ringelnatz.
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