Endlich Schnee

Erding: Eglinger, Ludwig | Schnee

Wie ein großes, weißes Tuch bedeckt der Schnee das weite Land,
die Welt scheint weiß und stiller jetzt zu sein!
Es ist, als trüge die Natur nur noch „weiß“ als Gewand;
Du verlässt das Haus nicht gern und bist manchmal ganz allein.

Die Weihnachtszeit hat uns endlich den Schnee gebracht,
er hat die Welt verändert ganz leise mit Bedacht,
die vielen Lichtlein, die wir angebracht,
spiegeln sich und geben Glanz der zauberhaften Nacht.

Es ist ein Frieden eingekehrt – fast überirdisch schön -
ein Zauber, den vielleicht nur Kinder recht versteh´n!
Selbst Autos auf der Straße bewegen sich jetzt leiser fort,
Weihnachtsliebe ist zu spüren an fast jedem Ort!

Viele Tiere sind jetzt nicht mehr zu seh´n,
sie schlafen tief im Winterschlaf.
Man kann zum Schlittschuhlaufen geh´n,
das Christkind belohnt, wenn man war brav!

Unter den Schritten knirscht die weiße Pracht
und lang und dunkel ist die Winternacht!
Schön warm, so ist es in der guten Stube drin,
du denkst still nach – auch über deines Lebens Sinn!

Manchmal wird eine Geschichte vorgelesen,
der Opa erzählt, wie früher es gewesen!
In einigen Familien wird Hausmusik gemacht!
Du freust dich über alles, was das Christkind hat gebracht!

Auch Katze und Hund halten sich jetzt im Hause auf,
so nimmt der Winter seinen Lauf!
Doch freust du sich darauf, dass wieder Frühling wird,
und neues Leben du erspürst!

Denn alles beginnt dann von vorne nach wie vor!
Eine gnadenreiche, schneereiche Weihnachtszeit wünscht
Euer Dichter Lui van de Moor(e)
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