In Ellgau spielt die Musik in einem neuen Zentrum

Serenade Lechtal 2014 - großes Finale
 
Musikverein Ellgau
Ellgau: Vereinszentrum | „Viva la musica“ – es lebe die Musik - mit diesem Schriftzug im Eingangsbereich begrüßt das neue Vereinszentrum in Ellgau seine Besucher. Im Zuge der Dorferneuerung wurde dieses Zentrum innerhalb eines Jahres gebaut. Viele fleißige Helfer des Musikvereins Ellgau leisteten über 10.000 Arbeitsstunden, um diesen Bau fertig zu stellen und das muss natürlich gefeiert werden.

Serenade Lechtal 2014

Musik macht Spaß, Freude und knüpft Freundschaften, so begrüßte Bürgermeister Manfred Schafnitzel am 1. Festtag die zahlreichen Gäste auf dem Dorfplatz in Ellgau zur Serenade Lechtal 2014. Wie vielfältig und anspruchsvoll Blasmusik sein kann, zeigten dabei der Musikverein Ellgau, der Musikverein Thierhaupten sowie die SGL Werkskapelle Meitingen. Der 1. Vorsitzende des Musikvereins Ellgau Georg Zwerger betonte, der Titel Lechtal soll die kulturelle Verbindung und die Vielfalt unserer Region links und rechts des Lechs herausstellen. Durch das Programm führte Sabine Rieger.
Der Musikverein Thierhaupten unter der Leitung von Dr. Richard Scheicher eröffneten mit „Kap Arkona“ die Serenade. Schwungvoll ging es weiter mit „It´s time to swing“ von Joe Grain. Auch die traditionelle Blasmusik mit dem Marsch „Montana“ fehlte nicht im Programm. Die SGL-Werkskapelle Meitingen unter der Leitung von Florian Helgemeir entführte das Publikum nach Ungarn und Spanien mit dem „ Ungarischen Tanz Nr. 5 und dem „Spanischen Zigeunertanz“ von Pascual Marquina. Alle Fans der Popmusik der 80er kamen mit dem Stück „Total Toto“ voll auf ihre Kosten. Der Musikverein Ellgau unter der Leitung von Manfred Braun zauberte die Zuhörer mit dem Stück „Earth and Sky“ in eine so genannte Zwischenwelt. Einen absoluten Kontrastpunkt setzten die Musiker gekonnt mit dem Jazz-Klassiker „Caravan“ und „It´s time for boogie“ von Manfred Schneider.

Zum großen Finale spielen die drei Musikkapellen zusammen das Stück „Highland Cathedral“, dass sich zu einer geballten Klangkraft auf dem Dorfplatz entwickelte.
Das begeisterte Publikum belohnte die Musiker für ihre Leistung mit kräftigem und anhaltendem Applaus.

Tag der offenen Tür

Ein Festakt eröffnete den 2. Festtag. Im Mittelpunkt der Ansprachen stand das neue Vereinszentrum.
Bürgermeister Manfred Schafnitzel gratulierte dem Verein und betonte „Wenn alle an einem Strang ziehen, kann man viel bewegen. Der 1. Vorsitzende Georg Zwerger bedankte sich bei den Verantwortlichen, den Baufirmen und den vielen fleißigen Helfen, die es ermöglichten, dieses Projekt fertig zu stellen. Zu den Gästen zählten auch der Präsident des Allgäu Schwäbischen Musikbundes und Staatssekretär Franz Josef Pschierer sowie die Vorsitzende des Bezirks 15 des Allgäu Schwäbischen Musikbundes Angela Ehinger.
Franz Josef Pschierer beglückwünschte den Musikverein Ellgau für das gelungene Vereinszentrum.
Es ist ein Zeichen für Leistung und Können, Freundschaft und Kameradschaft. „Ihr habt die „Hardware“ geschaffen, nun müsst Ihr auch für die „Software“ sorgen, d.h. das Haus mit Leben füllen. Dies geht aber nicht nebeneinander sondern nur miteinander.“ Besonders hob er die Leistungen der Architektin Susanne Öfele und dem Bauleiter Martin Öfele hervor.
Der Festakt wurde auch zum Anlass genommen, Musiker für besondere Leistungen zu Ehren.
Die Ehrungen übernahmen der ASM-Präsident Franz Josef Pschierer sowie die Vorsitzende des
Bezirks 15 Angela Ehinger

Ehrungen für aktive Musik
10 Jahre - Cornelius Bader, Simon Götzfried, Christoph Mair, Magdalena Malik, Daniela Pudel
15 Jahre - Christoph Faidherbe, Katrin Kosick, Stefanie Rauch, Hubert Röder, Anja Schafnitzel
25 Jahre - Christine Schmid, Thomas Wenninger,
50 Jahre - Bernhard Eberhardt, Werner Schafnitzel, Ulrich Schädle, Georg Zwerger
Den ASM - Förderpreis in Silber erhielten – Susanne Öfele und Martin Öfele

Im Anschluss stand der Tag der offenen Tür und der Tag der Jugend auf dem Programm. Bei strahlendem Sonnenschein kamen viele interessierte Besucher, um das neue Vereinszentrum
zu besichtigen. Offenes Musizieren war angesagt – kleine Musikgruppen spielten auf und unterhielten die Gäste bei Kaffee und Kuchen.
In der benachbarten Mehrzweckhalle fand der Tag der Jugend statt. Das Interesse war sehr groß.
Das Jugendblasorchester der VG Nordendorf unter der Leitung von Manfred Braun gaben den jungen Zuhören mit den Stücken „Rock mi“ und „The Show must go on“ von Queen einen Einblick in die Vielfalt der Blasmusik. Auch die Musiklehrer gaben Auskunft über die Ausbildung.
Mit viel Eifer und Begeisterung wurde so mancher Ton mit „dicken Backen“ aus einer Trompete oder Posaune gezaubert. So mancher Anhänger des Schlagzeugs fand dann noch Gefallen an einer Klarinette oder Horn, denn sie wollen alle auch mal im neuen Vereinszentrum proben.
0

Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Regionalmagazin meitinger | Erschienen am 05.07.2014
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.