Phantastische Brenzklänge der Stadtkapelle Gundelfingen - begeistertes Publikum in der Stadtpfarrkirche

Die Gundelfinger Stadtkapelle unter der Leitung von Benjamin Markl beim Konzert "Brenzklänge" in der Stadtpfarrkirche Gundelfingen St. Martin
 
Verdienter Schlussapplaus für ein Konzert der Extraklasse mit der Stadtkapelle Gundelfingen links Dirigent Benjamin Markl

Stadtpfarrer Johannes Schaufler begrüßte in der sehr gut gefüllten Stadtpfarrkirche St. Martin die Besucher zum Konzert mit der Stadtkapelle Gundelfingen, zu dem das Kulturforum Gundelfingen eingeladen hatte. Unter dem Motto "Brenzklänge" hatte Dirigent Benjamin Markl mit seinen Musikerinnen und Musikern ein äußerst anspruchsvolles Programm mit Bezug auf das Thema "Wasser" zusammengestellt.

Venzia Marsch und Filmmusik aus "Lawrence von Arabien" zum Auftakt

Bereits der Auftakt mit dem "Venezia Marsch" von Gaetano Fabiani ließ das durchgehende Motiv des Konzertabends erklingen - Städte, Landschaften und Menschen verbunden mit Wasser. Benjamin Markl leitete nicht nur den großen Klangkörper Stadtkapelle mit rund 50 Musikerinnen und Musikern, sondern moderierte den Abend glänzend mit Erläuterungen zu den einzelnen Stücken. So schickte er denn auch sein Orchester mit der Filmmusik aus "Lawrence von Arabien" von Maurice Jarre hinaus in ferne Lande, bevor er sie bei "At Sunrise" zu einem Sonnenaufgang am Strand zurückholte. Dabei gelang es den ausgezeichnet disponierten Musikern hervorragend die jeweiligen Stimmungen mit ihren Instrumenten zu transportieren.

Programm kam beim Publikum bestens an - erster Höhepunkt "An der schönen blauen Donau"

Der große Beifall nach den Stücken zeigte, das Programm kam bei den Besuchern an. Den ersten Höhepunkt leitete Markl mit den Worten ein, "lehnen sie sich zurück und fühlen sich in den großen Saal des Musikvereins Wien beim Neujahrskonzert versetzt", denn der Walzer "An der schönen blauen Donau " von Johann Strauss erklang. Beeindruckend die phantastische Interpretation, der bestens vorbereiteten Stadtkapelle. Nicht nur bei diesem Walzer wurde von den Holzbläsern alles abverlangt, was diese jedoch brillant meisterten.
Auf die großen Weltmeere entführte das Orchester danach die Besucher mit "Unter der Admirals Flagge" von Julius Fucik.

Zweiter Höhepunkt "Die Moldau" Musikerinnen und Musiker großartig bewältigten sie die Herausforderung - Respekt!

Mit "Die Moldau" von Bedrich Smetana folgte dann bereits der zweite Höhepunkt und eine weitere große Herausforderung für die Musiker. Dirigent Benjamin Markl hatte dieses Stück aus Smetanas sinfonischen Zyklus "Mein Vaterland" ganz bewusst ausgewählt, nicht nur wegen des Themas "Wasser", sondern weil dieser Tage in Prag dem 130. Todestag von Smetana gedacht wird. Und so spiegelten sich famos interpretiert und zu Gehör gebracht von der Stadtkapelle in der Musik die Bilder, die auch Smetana vor Augen hatte, von der Moldau, deren Rauschen, Anschwellen und leiser werden, der Landschaft und den Menschen in verschiedenen Lebenssituationen wieder. Eine imposante Leistung aller Musikerinnen und Musikern unter einer umsichtigen Stabführung von Benjamin Markl.

Dritter Höhepunkt mit "Second Suite for Band" Stück der Höchststufe

Und zum Schluss forderte der Dirigent von seinen Musikern nochmals alles mit dem Werk "Second Suite for Band" 1978 von Legende Alfred Reed komponiert, einem Stück der Höchststufe, das von den einzelnen Register Höchstleistungen forderte. Mit Bravour meisterten die Musiker diese große Herausforderung mit unterschiedlichen Rhythmen von kubanischen Einschlag über den Tango bis hin zum Paso Double.

Verdienter Beifall für ein außergewöhnliches Konzert und Dank

Stehende Ovationen der Besucher war für diese wundervollen "Brenzklänge" einem Konzert der Extraklasse der Stadtkapelle mehr als verdient. Vor der Zugabe bedankte sich Walter Kaminski, Vorsitzender des Kulturforums, bei Dirigent Benjamin Markl und Vorstand Andreas Lutzmann mit einem Blumenstrauß für die gute Zusammenarbeit bei der Vorbereitung und für einen phantastischen Konzertabend. Für Kaminski ist die Stadtkapelle ein wichtigen Kulturträger der Stadt Gundelfingen, was sie mit diesem Konzert eindrucksvoll bewiesen hat.
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