MdB Durz , Landrat Sailer und MdL i.R. Strehle besuchen das Maskenmuseum Diedorf

MdB Durz und Sammler Stöhr vor expressiven Holzskulpturen aus Afrika in der Ausstellung: "Vom Schrei der Hände". Haus der Kultur(en) Diedorf. Foto: Herbert May, Förderverein Maskenmuseum
Das Diedorfer Haus der Kulturen und internationales Maskenmuseum hatte am Donnerstag , den 16. Juni 2016 hohen Besuch. MdB. Durz, Landrat Sailer und MdL i.R. Strehle kamen zu einer informativen Besichtigung und waren über die Qualität und Menge der ausgestellten Objekte überrascht. Von aussen vermutet man hinter den eher unscheinbaren Mauern des alten Bauernhofes mit Schmiede und hinter ungemäht hoher Wiese im Garten kaum solch einmalige kulturelle Schätze, waren sich die Herren einig. Wie man den aussergewöhnlichen Sammlungen angemessen weiträumige Ausstellungsflächen verschaffen könne, werden kommende Gespräche noch zeigen. Denn vor Allem das internationale Maskenmuseum platzt mit der weltweit größten Sammlung von über 8000 alten authentisch getragenen Masken aus allen Nähten. Weitaus die meisten dieser Objekte sind kunstvoll fein aus Holz geschnitzt. Da die Marktgemeinde Diedorf bisher kaum Interessse an einer Förderung des Museums zeigte, haben sich auch mehrere andere Städte und Gemeinden schon europaweit für die Überführung der Sammlung an andere Ausstellungsorte eingesetzt. Museumsbauten sind dort zum Teil vorhanden oder sollen als Museumsneubauten und -erweiterungsbauten erstellt werden In Frage käme die Stadt Kirchseeon bei München mit dem neu geplanten "Maskeum" der Perchten von Soji, die Südtiroler Ortschaft St. Michel d`Àdige mit Ihrem zum Brauchtumsmuseum ausgebauten Schloss und die Stadt Pernik im Süden der bulgarischen Hauptstadt Sophia, die sich mit ihrer international bekannte Kukeri-parade einen Namen gemacht hat. Der Sammler und Museumsmacher hat sich dort in der Fremde bereits mit umfangreichen Gesprächen ein Bild gemacht. Allerdings wohnt und arbeitet er in Diedorf und möchte im nahen und eigen finanzierten Museum noch eine Weile die Sammlungen museal und wissenschaftlich auf bereiten. Ein Erweiterungsbau oder ein größeres Museum in unmittelbarer Nähe wäre hier natürlich von großem Nutzen, damit dann auch noch andere Personen für Führungen und die wissenschaftliche Verwertung ein gearbeitet werden könnten,
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