Kunst und Leben – Farbe: Ordnung und Zufall in Myanmars Strassen

Diedorf: haus der kulturen | Nein, nicht dass ich jetzt sagen wollte: Das mit der europäischen Ordnung haut halt nicht so ganz hin in Myanmar, um dann mit Polt´schem Sarkasmus draufzulegen: „Der Burmese an sich ist ja pflegeleicht…., aber er weiß halt nicht, wie er seinen in buddhistischer Zufriedenheit dahinlümmelnden Straßen die göttliche Einheitsordnung wie in der westlichen Welt verschaffenn sollte.
Hier ist die Ordnung nicht totalitär, so wie bei uns, wo der Deutsche mit Unkrautex und Flammenwerfer gemäß Gemeindesatzung den schmächtigen Gräslein zwischen den Asphalt,- und Betonflächen erfolgreich den Garaus macht und die roten Streifen für Fahrradfahren in breiter zähflüssiger Kunststoffpaste mit schweren Walzen scharf begrenzt auf gebracht werden.
Zwischen parkenden Karren unberührt von einem heranrasenden Bus kauert ein Mann und bemalt den Bordstein in leuchtendem Sonnengelb, Rot und Weiß. Im Wasser des Rinnsteins perlen Schlieren der herunter tropfenden Farbe und verbinden sich im Spiegelbild des blauen Himmels zum abstrakten Bild: Zufall+ Ordnung = Leben
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