Erzähl’ doch mal: „My Heimat … und so ein Hundeleben!“

"Ich heiße Timmy und bin hier noch ein superkleines Hundebaby! Ich träume von einem wunderschönen Hundeleben!"
 
Was sich liebt, das neckt sich! "Ich zeig' Dir schon, wo's lang geht! Ich will ein Leben mit Biss! :-)"
Es war einmal … und zwar am Pfingstsonntag vor 10 Jahren, als in meiner Heimat Battenberg die 25jährige deutsch-französische Städtepartnerschaft gefeiert wurde … da erblickten bei meinen Eltern in Battenfeld drei süße schwarz-weiße Hundewelpen das Licht dieser Welt! Bedauerlicherweise überlebte nur ein einziges und wir nannten das faszinierende, herumstolpernde und in viel zu viel Fell gewickeltes Etwas „Timmy“. Als dieser dann einige Wochen später von seinem Herrchen Rainer in Wetter adoptiert wurde, erhielt sein Name eine markante Erweiterung. Von nun an nannte sich der kleine Star „Timmy Tramm“. Auf ganz eigentümliche Weise erinnerte er uns an Huckleberry Finn und dessen Abenteuer!

Timmy hielt uns wie alle lebendigen, lebenslustigen, neugierigen Vierbeiner ständig auf Trab! Der „kleine Grenzverkehr“ zwischen den Landkreisen Marburg-Biedenkopf und Waldeck-Frankenberg erfuhr eine deutliche Belebung, da sich das Terrier-Hundebaby doch noch sehr (das tut er eigentlich bis heute) nach seiner Hundemutti sehnte und sich auch die Menschenfamilien aufs innigste angefreundet hatten. Der Alltag gestaltete sich also auf ganz natürliche Weise gemeinsam in Bewegung, lebendig, diätenfrei, figurfreundlich und mit viel Humor und Spaß gewürzt. Die Lachmuskeln kamen täglich mehrmals zum Einsatz und immer wieder fiel dem kleinen Kerl irgendein anderer, durchaus bemerkenswerter Unsinn ein.

Sicherlich war ihm das nicht bewusst, aber er schaffte es auf beeindruckende Art und Weise, „seine Menschen“ zu faszinieren! Während ich den durchaus kratzbürstigen und schwer erziehbaren Racker meistens abends nach der Arbeit bei seinem Herrchen abholte und am nächsten Morgen dort wieder hinbrachte (ich war also nicht die Tagesmutter, sondern eher die Gute-Nacht-Fee für ihn), erlebte Rainer die abenteuerlichsten Erlebnisse mit seinem nicht zu unterschätzenden Hundefreund. Irgendwo in den Tiefen meines PCs sind noch unzählige Notizen abgespeichert, die ich seinerzeit aufgrund der lustigen und zu Lachanfällen führenden Schilderungen über die „Abenteuer des Timmy Tramm“ angefertigt habe.

Schon bevor er zum ersten Mal die Augen aufschlug, sah er sich mehrfach dem Blitzlichtgewitter der Fotoapparate ausgesetzt … und auch später lohnte es sich, neben Timmy ganz selbstverständlich die Kamera mit Gassi zu führen. Bei Wind und (in) Wetter, das versteht sich von selbst!

Timmy Tramm machte nämlich schon als Jüngling Schlagzeilen in der Oberhessischen Presse: „Soll ich oder soll ich nicht?“, so hieß die Unterschrift zum Foto, wo sich Black and White auf dem Grün unseres Gartens ein Duell liefern: Er steht dem kleinen runden Etwas (es handelte sich um einen gleichfarbigen kleinen Ball) erwartungsvoll gegenüber! Immerhin „kickte“ mich „Terrier Timmy“ seinerzeit „zum Sieg“, so lautete die Artikelüberschrift anlässlich des Blendewettbewerbs 2006. Das war tatsächlich beeindruckend, denn er war ja zum Entstehungszeitpunkt des Fotos gerade mal ein Menschenjahr alt.

Aber um jetzt endlich auf den Punkt zu kommen:
Als ich seinerzeit immer wieder von Timmys unzähligen Erlebnissen und Eskapaden hörte (beispielsweise verfing er sich bei einem erfrischenden Schwimmausflug in der Wetschaft im Ufergrün und konnte erst in letzter Minute von seinem herbei eilenden Herrchens aus der reißenden Strömung gerettet werden … ein andermal saß er kopfschüttelnd und lechzend bei unerträglicher Sommerhitze im Auto seines Herrchens in Battenfeld fest, weil der Zündschlüssel bei verschlossenen Türen versehentlich innen steckte und die Beschaffung des Ersatzschlüssels doch einen unerträglich langen Zeitraum beanspruchte) … da dachte ich mir: "Timmy Tramm wird Bürgerreporter by myheimat!" Er muss unbedingt berichten, was er so alles als Vierbeiner mit seiner Gattung Mensch erlebt! Das würde eine Freude, den hochragenden Zweibeinern auf humorvolle Art und Weise mal den Spiegel vorzuhalten!

Seit 2008 nun ist Timmy Tramm als Profil by myheimat angelegt - mit durchaus stilechtem Foto, auf dem er interessiert myheimat-lesend auf der Sofalehne weilt … leider hat er es bisher noch nicht geschafft, seine Erlebnisse der Leserschaft nahe zu bringen! Wie bedauerlich das ist, wirklich!

Und das nun war seinerzeit dann auch meine Inspiration - Timmys gutem Beispiel folgend -, mich ebenfalls als Bürgerreporterin by myheimat anzumelden, wenn auch bisher in eher bescheidener Weise wirkend. Aber das kann sich ja alles noch ändern! Mein vierbeiniger, humoristischer Freund Timmy Tramm ist, wenn auch junggeblieben, wie ich inzwischen in die Jahre gekommen, somit auch weiser geworden. Unter Umständen sind seine Beobachtungen kritischer, einfühlsamer und/oder feinsinniger … Ich werde mit ihm also noch einmal Kontakt aufnehmen und wir überlegen uns zusammen, ob wir nicht doch ein Team bilden und uns ab sofort öfter by myheimat und „unseren Menschen“ mit kleinen Stories melden!

Und hätte ich vor wenigen Jahren, als ich eine Urlaubsreisegruppe von Weitsprung auf Teneriffa zwischen den Jahren begleitete, schon gewusst, dass Herr König dort als myheimat-Reporter tätig ist, dann hätte ich bestimmt mit ihm Kontakt aufgenommen, um ihm die Möglichkeit zu geben, über unseren wunderschönen und erlebnisreichen Aufenthalt auf dieser fantastischen Insel zu berichten! Vielleicht beim nächsten Mal, Herr König!? 
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Shima Mahi aus Langenhagen | 17.01.2014 | 22:56  
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Barbara Steffens aus Ebsdorfergrund | 18.01.2014 | 14:49  
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