Einweihung „Bert-Trautmann-Platz“ in Bremen

Im Jahr 2008 erhielt Tura Bremen-Pressesprecher Ekkehard Lentz von der "Trautmann Foundation" ein Zertifikat für seine Aktivitäten, den Namen und die Geschichte dieses großen Torhüters lebendig zu erhalten.
  Bremen: Gröpelingen |

Auf Anregung des Bremer Innen- und Sportsenators und weiterer Persönlichkeiten wird am 11. März in der Hansestadt ein Platz nach dem am 19. Juli 2013 verstorbenen Bert Trautmann benannt. Der frühere Weltklasse-Torhüter von Manchester City wurde in Bremen-Walle geboren und Tura Bremen war sein erster Verein.

Umso naheliegender der Gedanke, den Platz vor dem Tura-Vereinszentrum an der Lissaer Straße nach ihm zu benennen und Bert Trautmann damit posthum besonders zu würdigen.

Die offizielle Einweihung des Bert-Trautmann-Platzes findet am Dienstag, 11. März 2014, um 15.30 Uhr vor dem Vereinszentrum von Tura Bremen, Bert-Trautmann-Platz/Lissaer Straße 60, statt. Sprechen werden Sport- und Innensenator Ulrich Mäurer, Ortsamtsleiterin Ulrike Pala und Tura-Präsident Dirk Bierfischer.

Der Legendentext für das Straßenschild lautet: "Bernhard „Bert“ Trautmann (22.10.1923-19.07.2013) Fußballspieler, geb. in Bremen, 1949 – 1964 legendärer Torwart in der 1. englischen Liga (Manchester City FC) und Symbolfigur der deutsch-englischen Aussöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg. Seine Karriere begann bei TURA Bremen."

Bert Trautmann ist das Idol vieler Generationen. Als Torhüter sicherte er seinem Klub Manchester City am 5. Mai 1956 im Londoner Wembley-Stadion den Sieg in einem denkwürdigen Pokalfinale - obwohl er die letzte Viertelstunde mit einer schweren Nackenverletzung durchspielte, die erst Tage später als diagonaler Bruch des zweiten Halswirbels diagnostiziert wurde. Später sagten ihm die Ärzte, er hätte gelähmt oder sogar tot sein können. Seitdem gilt er in England als "Hero", als Held.

1956 wurde Trautmann als bester englischer Fußballer des Jahres ausgezeichnet. Obwohl er in seiner großen Zeit als einer der besten Torhüter der Welt galt, erhielt er nie eine Berufung in die deutsche Nationalelf. Der DFB und der damalige Bundestrainer Sepp Herberger wollten auch für ihn keine Ausnahme von der Regelung machen, dass niemand in der deutschen Nationalelf spielen durfte, der für einen ausländischen Klub tätig war.

Insgesamt 545 Spiele bestritt Trautmann in 15 Jahren bei den "Citizens". Zu seinem Abschiedsspiel am 16. April 1964 führte Trautmann eine Auswahl von Spielern der Manchester-Klubs City und United aufs Feld, die gegen eine englische Auswahl antrat und mit 5:4 gewann.

Trautmann hat sich auch nach Abschluss seiner langen Spielerlaufbahn in vielfältiger Weise im Fußball engagiert. Für den DFB und das Auswärtige Amt leistete er in sieben Ländern Entwicklungshilfe. Mit der Nationalelf von Burma (heute Myanmar) qualifizierte er sich für das olympische Fußballturnier 1972 in München. Mit seinem Team war Trainer Bert Trautmann in der Vorbereitung im August 1972 zu Gast bei Tura auf der Bezirkssportanlage Bremen-Gröpelingen.

In der international tätigen "Trautmann Foundation" widmete er sich später jungen Menschen.


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