Es kommem harte Zeiten für Deutschland

Berlin: Kanzleramt | Kanzlerin Angela Merkel bereitet die Bevölkerung in ihrem CDU-Leitantrag für den Essener Parteitag auf schwierige Zeiten vor.

"Der Leitantrag ist auch eine Reaktion auf die von der CDU verlorenen Wahlen in den vergangenen Monaten. Explizit wendet er sich an diejenigen, "die sich als Modernisierungsverlierer sehen und derzeit noch bei populistischen Parteien von rechts und links ihre Zuflucht suchen". Die Verantwortung bestehe "in dieser schwierigen Zeit darin, Orientierung zu geben und konkrete Lösungen zu erarbeiten, auch wenn ihre erfolgreiche Umsetzung manchmal schwierig ist und Zeit braucht."

Wer zwischend en Zeilen lesen kann ist im Vorteil. Absage an "populistische Forderungen" heißt nicht auf Forderungen des Volkes einzugehen, sondern "alternativlos" weiterzumachen wie bisher

Die CDU will die gesetzliche Rentenversicherung als tragende Säule erhalten. Dabei wird eine weitere Anhebung des gesetzlichen Eintrittsalters angedeutet.

Heißt sie wird weiter geschwächt.

Und wenn man sich die Wirtschaftsnachrichten ansieht? Deutschland gehts gut! Also aus welchen Grund wird bange gemacht, angeraten den Gürtel enger zu schnallen?
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47 Kommentare
2.371
Romi Romberg aus Berlin | 19.11.2016 | 00:06  
8.036
Hans-Joachim Zeller aus Marburg | 19.11.2016 | 01:21  
54.295
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 19.11.2016 | 02:58  
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Bruno aus Burgdorf aus Burgdorf | 19.11.2016 | 15:21  
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Peter Müller aus Wallersheim | 19.11.2016 | 15:50  
4.244
Erster Geschichtenerzähler aus Naumburg (Saale) | 19.11.2016 | 16:09  
54.295
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 19.11.2016 | 18:58  
8.036
Hans-Joachim Zeller aus Marburg | 19.11.2016 | 20:37  
4.244
Erster Geschichtenerzähler aus Naumburg (Saale) | 19.11.2016 | 20:41  
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Martina aus Hattingen aus Hattingen | 19.11.2016 | 23:54  
54.295
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 20.11.2016 | 04:40  
54.295
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 20.11.2016 | 04:41  
693
Peter Müller aus Wallersheim | 20.11.2016 | 11:14  
4.244
Erster Geschichtenerzähler aus Naumburg (Saale) | 20.11.2016 | 11:40  
63
Martina aus Hattingen aus Hattingen | 20.11.2016 | 16:31  
4.244
Erster Geschichtenerzähler aus Naumburg (Saale) | 20.11.2016 | 16:39  
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Peter Müller aus Wallersheim | 20.11.2016 | 16:48  
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Hans-Joachim Zeller aus Marburg | 20.11.2016 | 17:49  
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Hans-Joachim Zeller aus Marburg | 20.11.2016 | 18:08  
4.244
Erster Geschichtenerzähler aus Naumburg (Saale) | 20.11.2016 | 18:53  
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Peter Müller aus Wallersheim | 20.11.2016 | 19:26  
1.723
gdh portal aus Brunnen | 20.11.2016 | 19:28  
8.036
Hans-Joachim Zeller aus Marburg | 20.11.2016 | 23:16  

  • 85% sagen, die Unterschiede zwischen Gering- und Spitzenverdienern seien zu groß.

  • 41% fühlen sich unterbezahlt (44% finden ihre Bezahlung angemessen).

  • 44% glauben, dass die Chancen, durch eigene Anstrengungen sozial aufzusteigen, schlechter sind als vor 20 oder 30 Jahren (keine Veränderung: 26%, besser: 25%).

  • 87% finden, dass es in den kommenden 10 Jahren im Vergleich zu heute für Normalverdiener und ihre Familien schwieriger werden wird, finanziell gut zurechtzukommen.

  • 48% sind der Meinung, dass es richtig ist, wenn Deutschland europäische Krisenländer mit Finanzhilfen unterstützt (31% lehnen dies ab). 35% würden sogar eine extra zu diesem Zweck erhobene „Solidaritätssteuer“ in Höhe von 5 bis 20 Euro pro Monat bezahlen.

  • Für 68% der 18- bis 34-jährigen Deutschen ist Europa ein „notwendiges Konstrukt“ bzw. „das einzig wahre Projekt für die Zukunft“. 89% finden, dass es zu viele arme Menschen gibt. 70% meinen, es gäbe zu viele Reiche.

  • 82 bis 91% sprechen sich dafür aus, dass der deutsche Staat eine familienfreundlichere Politik betreiben sollte (Verbesserung der staatlichen Kinderbetreuungsmöglichkeiten etc.).

  • 68% finden, dass der Wohlfahrtsstaat durch höhere Vermögenssteuern finanziert werden sollte.

  • 58% wollen, dass die Mehreinnahmen des Bundes für zusätzliche Investitionen verwendet werden sollen (Schuldenabbau: 22%, Steuersenkungen: 16%) (Quelle Makronom)


Von Kriegseinsätzen der Bundeswehr oder der Anhebung des Renteneintrittaalters gar nicht zu reden. Die Liste lässt sich sicherlich fortsetzen.

Da stellt sich natürlich die Frage, warum dies so ist. Und da sehen wir, dass offen und verdeckt Meinungsmacher und Strippenzieher im Auftrag von Arbeitgeberverbänden oder Stiftungen die öffentliche Meinung sehr stark beeinflussen. Auf den NachDenkSeiten gibt es dazu unter dem Stichwort "Meinungsmache" reichlich Namen, Organisationen und sonstiges Material.

ZIel ist die endgültige Zurichtung dieser Welt zum Rohstoff für die Gewinnmaximierung. Oder wie Frau Merkel sagt: "Die marktkonforme Demokratie".

Lenin fragte: "Was tun?"

Ich glaube, es gibt nur den Weg, dass sich jeder selbst unabhängig von den Mainstreammedien Informationen beschafft. Und dass jeder lernt, diese Informationen richtig einzuordnen. Und dass sich die Menschen wieder zusammentun. Und sich nicht als vereinzelte, einsame, atomisierte Individuen in ihre Höhlen und Nischen zurückziehen, sondern gemeinsam den Schritt in die Öffentlichkeit tun.

Nicht umsonst heißt es in "Die Internationale", dem Kampflied der sozialistischen Arbeiterbewegung:

Es rettet uns kein höh'res Wesen,
kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
Uns aus dem Elend zu erlösen
können wir nur selber tun!


Und wenn viele Menschen begreifen, dass dieses Lied das Lied der 99 Prozent, das Lied der großen Mehrheit der Menschen ist - nicht nur der Industriearbeiter_innen, sondern der Angestellten, der Erwerbslosen, der Scheinselbstständigen, der prekär Beschäftigten, der Hausfrauen und Hausmänner, der Rentner_innen und auch das Lied von Kleinunternehmer_innen, kurz, das Lied all derer, die kein warenförmiges, sondern echtes, sinnliches Leben wollen -, dann sind wir schon mal ein ganzes Stück weiter.

Das ist zugegeben ein mühsamer Weg. Aber dieser mühsame Weg ist der einzig gangbare. Und es macht Spaß und Freude, wenn man ihn zusammen mit anderen begeht. Meine Erfahrung.

54.295
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 21.11.2016 | 00:41  
70
d-k -t-f aus Neustadt am Rübenberge | 21.11.2016 | 14:23  
54.295
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 21.11.2016 | 17:53  
63
Martina aus Hattingen aus Hattingen | 22.11.2016 | 22:02  
4.323
k-h wulf aus Garbsen | 23.11.2016 | 10:44  
63
Martina aus Hattingen aus Hattingen | 23.11.2016 | 15:49  
4.323
k-h wulf aus Garbsen | 23.11.2016 | 17:04  
54.295
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 23.11.2016 | 17:40  
63
Martina aus Hattingen aus Hattingen | 23.11.2016 | 18:54  
4.323
k-h wulf aus Garbsen | 24.11.2016 | 15:43  
4.244
Erster Geschichtenerzähler aus Naumburg (Saale) | 24.11.2016 | 17:04  
4.323
k-h wulf aus Garbsen | 24.11.2016 | 19:05  
4.244
Erster Geschichtenerzähler aus Naumburg (Saale) | 24.11.2016 | 19:25  
4.323
k-h wulf aus Garbsen | 25.11.2016 | 01:25  
54.295
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 25.11.2016 | 02:40  
63
Martina aus Hattingen aus Hattingen | 26.11.2016 | 00:11  
54.295
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 26.11.2016 | 06:08  
4.244
Erster Geschichtenerzähler aus Naumburg (Saale) | 26.11.2016 | 07:06  
4.323
k-h wulf aus Garbsen | 26.11.2016 | 15:26  
4.244
Erster Geschichtenerzähler aus Naumburg (Saale) | 26.11.2016 | 16:16  
4.323
k-h wulf aus Garbsen | 26.11.2016 | 18:24  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 27.11.2016 | 01:22  
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Martina aus Hattingen aus Hattingen | 27.11.2016 | 18:20  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 27.11.2016 | 19:44  
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