Umweltstation mooseum ist gut in Fahrt

Bächingen an der Brenz: Umweltstation Mooseum | In der Mitgliederversammlung des Fördervereines mooseum - Forum Schwäbisches Donautal konnte der 1. Vorsitzende Wilhelm Rochau auf ein sehr arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr 2013 zurückblicken.
In den Wintermonaten hat man im Außenbereich mit den Bauarbeiten zum Donauspielplatz begonnen und die Familiengruppe vom Schwäbischen Albverein Sontheim hat noch im April den Sinnesgarten auf Vordermann gebracht.
Am 5. Mai wurde der Donauspielplatz-Themenpark Wasser und Energie im Außengelände mit einem Fest eingeweiht. Viele prominente Gästen und Besuchern probierten diesen aus und gaben ihn zur Nutzung frei. Seit diesem Tag hat sich diese Anlage zu einem Besuchermagneten für große und kleine Gäste entwickelt.
Auch die 10- Jahresfeier des mooseums im September, die mit der ARGE Donaumoos gleichzeitig als Abschluss des Sommerferienprogrammes mit vielen Vertretern der Städte, Gemeinden und Landkreise, dem Bezirkstags- und Regierungspräsidenten, abgehalten wurde, war ein bedeutender Tag.
Ein großes Ereignis war für alle Beteiligten und besonders für die Kinder, die Dreharbeiten des Bayerischen Rundfunkes an zwei Tagen und die Live-Übertragung der Sendung in der Abendschau am 4.9.13.
420 Gruppen, 120 mehr als im Vorjahr, wurden bei Einsätzen in vielen Gemeinden, bei Ferienprogrammen, an Schulen, bei Partnern, draußen im Naturraum und im mooseum mit Bildungsprogrammen, Workshops, Exkursionen und Führungen betreut und dabei das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit nahegebracht.
Ein Schwerpunkt der Bildungsarbeit der Fachkräfte war das Modellprojekt „DonauEinFlüsse“. Viele der Angebote wurden durch den Versand von 10.000 Jahresprogrammen und 5000 Broschüren „Gruppenangebote 2014“ an alle Einrichtungen in den Landkreisen Dillingen, Donau-Ries, Günzburg, Neu Ulm, Alb Donau und Heidenheim beworben. Diese breite Öffentlichkeitsarbeit hatte zur Folge, dass viele Projekt- und Gruppenprogramme auswärts in Städten, Gemeinden und Einrichtungen, auch über unseren Donauraum hinaus stattgefunden haben.
Dankbar registriert wurde auch, dass das Qualitätssiegel „Umweltbildung.Bayern“ vom Staatsministerium für Umwelt-und Verbraucherschutz für die Einrichtung wieder verlängert wurde.

Events und Familientage wurden gut besucht

Fast 22.000 Besucher konnten bei acht Events sowie an Familien-Aktionstagen, Workshops und Gruppenangeboten registriert werden.
Einen Schub zu mehr Akzeptanz der Einrichtung gab es nach der Eröffnung des Donauspielplatzes und bei den Bildungs- und Projekttagen, wo eine Steigerung von 70 Gruppen zu verzeichnen war. Auch die gute Zusammenarbeit und Unterstützung mit den Partnern und Kooperationspartnern, dem Schullandheim Bliensbach, Torferlebnispfad Bremental, Imkerverein Holzheim, Abfallwirtschaftsverband Nordschwaben, GHU – Bächingen, Gemeinde Bächingen, Donautal-Aktiv und der ARGE Donaumoos hat zur Festigung des regionalen Netzwerkes der Umweltstation mooseum beigetragen.


Gutes Arbeitsklima und Personalsituation

Wegen des wachsenden Arbeitsvolumens und der Erziehungszeit von Sebastian Diedering mussten innerhalb des Teams die Aufgabenbereiche und Arbeitszeiten verschoben und angehoben werden.
Ute Hospodarsch ist nach ihrem erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung „Umweltbildung und Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ als Umweltpädagogin nun mehr im Bereich Umweltbildung eingesetzt. Ihr aktuelles Projekt „Wasserkraft - was Wasser schafft“ bietet sie nun unter anderem als Gruppenangebot für weiterführende Schulen an.
Eine gute Unterstützung war auch der neue FÖJ-Praktikant Lukas Rißmann, der sehr vielseitig und aufgeschlossen mitarbeitet und einsetzbar ist.
Rochau sprach dem gesamten Personal, auch den vielen Ehrenamtlichen seinen Dank für die gute, effektive, qualitativ hochwertige Arbeit und die aufgeschlossene, harmonische Zusammenarbeit aus.

Dank an alle Partner, Sponsoren, Unterstützer und freiwilligen Helfer

Viele Sponsoren, Firmen, private Spender und Banken, aber auch die Landkreise Dillingen, Donau Ries, und Günzburg, der Bezirk Schwaben und der AWV Nordschwaben, sowie die vielen freiwilligen, ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer haben zur Finanzierung der Arbeit einen wichtigen Beitrag geleistet.
Alle diese Leistungen reichten leider nicht aus, die Einrichtung und wichtige Arbeit der Umweltstation langfristig zu sichern. Deshalb wurde noch im alten Jahr versucht, die politischen Geldgeber zu einer Erhöhung ihrer Beiträge zu bewegen, was nur teilweise gelungen ist.
Ute Hospodarsch gab in Vertretung von der Schatzmeisterin Birgit Hauf, den Finanzbericht vor und erläuterte das Zahlenwerk, das im Ergebnis mit einem Minus von 11.696,19 € abgeschlossen wurde. Als Kassenprüfer berichtete Rudolf Wahl, auch in Vertretung von Peter Benkowitsch, von der Prüfung der Kasse und attestierte eine ordnungsgemäße Kassenführung, wonach der Vorstandschaft einstimmig die Entlastung erteilt wurde.

Verbesserung der Finanzsituation wird angestrebt

In der Folge wurde die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge um 25% und die Erhöhung der Gebührensätze von der Versammlung bestätigt. Ebenso einstimmig wurde eine Satzungsänderung im Hinblick auf eine jährliche pauschale Tätigkeitsvergütung für die Vorstandsmitglieder beschlossen.

Neue Projektarbeiten

Bereits im letzten Jahr wurden folgende Projekte angestoßen, die nun umgesetzt werden. Von der Donauquelle bis nach Passau wird mit den Donau-Akteuren eine „Donau-App“ entwickelt und mit der ARGE Donaumoos ein Projekt für Kinderführungen erarbeitet. Mit Donautal-Aktiv ist mit Unterstützung und Vorarbeit von der Tourismusabteilung vom LRA Heidenheim eine Gewässerführerausbildung erfolgreich angelaufen.
Die für dieses Jahr neuen und teilweise vom Bayerischen Staatsministerium mit 70 % geförderten Projekte stellte Umweltpädagoge Sebastian Diedering vor.
Mit 60 Programmpunkten und Angeboten, die im Jahresprogramm abgedruckt sind, stehen zusammen mit den Partnern große Aufgaben bevor. Ein Schwerpunkt der Arbeit wird auch in den Themen zur Energiewende und erneuerbaren Energien liegen. Zum Abschluss der Versammlung dankte Wilhelm Rochau auch den Medien und der Presse für die gute Berichterstattung und wies noch auf den geplanten Weidetiertag am 25. Mai 2014 hin, zudem bereits 20 Tierhalter zur Präsentation und Ausstellung ihrer besonderen Tiere angemeldet sind.
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